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Neusäß

17.03.2015

Stadt spricht Machtwort: Es bleibt bei Lohwaldstadion

Ältestenrat gegen den Namensverkauf des Stadions

Der Schwerpunkt der Mitgliederversammlung des TSV Neusäß war klar: Es ging um den dringend benötigten Umbau des Sportheims – und die damit verbundenen Sponsoringpläne, wonach der Name des städtischen Lohwaldstadions wechseln könnte. Im Gegenzug könnte die Sportstätte künftig nach einem Geldgeber benannt werden. Dazu nahmen neben der Vereinsführung auch Bürgermeister Richard Greiner ( CSU) Stellung. Und schon jetzt ist klar: Die Stadt dürfte bei der Rechnung nicht mitspielen – zumal ihr das Stadion gehört.

Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung war formal die energetische Sanierung des TSV-Sportheims. Der Verein muss dazu Mittel zur Realisierung des Vorhabens bereitstellen. Hier kam das spezielle Sponsoring ins Spiel: Das städtische Lohwaldstadion solle den Namen eines Sponsors erhalten. Der wiederum würde diese Umbenennung entsprechend vergüten.

Unter den TSV-Mitgliedern wird dieses Thema kontrovers betrachtet. Bürgermeister Richard Greiner erteilte den Plänen aber eine Absage: „Wir haben darüber innerhalb des Ältestenrats gesprochen – und da wurde dieser Vorschlag eindeutig abgelehnt“, sagt der Bürgermeister unserer Zeitung. Möglich sei es nun, dass Sponsoren für andere Projekte gewonnen werden. Bei den Plänen für die Sanierung gab es wenig Konkretes: Da noch nicht alle benötigten Informationen vorlagen, sah sich die Vereinsführung um den Vorsitzenden Norbert Graßmeier nicht in der Lage, der Versammlung ein Finanzkonzept vorzulegen. Eine wichtige Säule der Finanzierung ist der städtische Zuschuss zu diesem Projekt. Deshalb sei es ein wichtiger Schritt, dass die Stadt zunächst die Grundlagen der Bezuschussung definiert, so Greiner. Er erwarte ein Ergebnis zum Monatsende.

Dass der Umbau des Vereinsheims nötig ist – darin sind sich Stadt und Verein einig. Zwei energetische Überprüfungen der 36 Jahre alten Stätte hat der Verein machen lassen: eines davon mithilfe des Landessportvereins BLSV, eines mithilfe der Stadt.

Ein Ingenieurbüro hat die möglichen Kosten der Sanierung berechnet: Rund 300000 Euro sollen das sein. Unter anderem soll es ein erneuertes Dach und eine neue Heizung geben. (Al, eisl)

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