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Stadtbergen

07.08.2020

Stadtbergen baut Wohnungen im alten Feuerwehrhaus

In Stadtbergen sollen beim alten Feuerwehrhaus Wohnungen entstehen.
Bild: Klaus-Dietmar Gabbert, dpa (Symbolbild)

Plus Im Moment gibt es Förderungen aus der kommunalen Wohnbauförderung. Die Stadt Stadtbergen will diese nutzen und bauen.

Die Stadt Stadtbergen wird Wohnungen bauen. Der Stadtrat beschloss das Projekt von Stadtbaumeister Rainer Biedermann voranzutreiben. Dieser hatte seine Ideen im Vorfeld vorgestellt. Das Ziel sei „selbst verwalteten und selbst vermieteten“ Wohnraum zu schaffen und „zu einer niedrigen Miete pro Quadratmeter“ anbieten zu können.

Der Grund für die Idee: „Solche Projekte werden aktuell lukrativ durch das kommunale Wohnbauförderungsprogramm bezuschusst“, so Biedermann. In der Vorbereitung zur Sitzung des Stadtrates hatte sich der Stadtbaumeister schon einige Stellen im Stadtgebiet angeschaut, auf denen ein Wohnungsbau möglich wäre.

Neue Wohnungen in Stadtbergen: Das ist erst der Startschuss

Für den Startschuss des Stadtberger Wohnbauprogramms schien dem Stadtbaumeister das alte Feuerwehrhaus an der Ecke Leitershofer- und St-Florians-Straße am geeignetsten. Das Grundstück gehört der Gemeinde und auch Baurecht bestehe bereits. Hier könnten Biedermanns Ausführungen zur Folge sechs bis acht barrierefreie Wohnungen entstehen. Ansonsten prüfe die Verwaltung auch, ob sich ein Grundstück östlich des Hallenbads für weitere kommunale Wohnbauprojekte eigenen würde.

Im Stadtrat wurde der Vorschlag aus der Verwaltung einstimmig befürwortet. Vor allem Roland Mair, der Fraktionsvorsitzende der SPD, freute sich: „Das ist das Lieblingsthema der SPD und jetzt sind wir auf dem richtigen Weg.“ Das Projekt hat in seinen Augen zwei Vorteile: Die Schaffung von Wohnraum und die Mieteinnahmen, von den Stadtbergen in Zukunft profitiert. Ähnliche Projekte habe die SPD schon in der Vergangenheit vorgeschlagen und sei von den anderen Fraktionen im Stadtrat „ausgelacht“ worden. „Durch den Vorschlag der Verwaltung sehen wir uns bestätigt“, so der Fraktionsvorsitzende Mair.

Auch Bürgermeister Paul Metz nannte das Projekt „zukunftsorientiert“. Gerhard Heisele (Freie Wähler) erklärte in der Sitzung: „Etwas besseres hätte uns nicht passieren können.“ Zustimmung drückten auch die Fraktionen von CSU und Grünen aus, wobei Fabian Münch (Grüne) anfügte: „Wir würden uns über einen energetisch sinnvollen Bau freuen.“

Stadtbaumeister Biedermann und seine Kollegen haben jetzt den Auftrag, weiter an dem Projekt zu arbeiten.

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