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Gersthofen

10.04.2019

Startet die Bädersanierung erst Ende 2020?

Heuer läuft in der Gerfriedswelle noch normaler Badebetrieb.
Bild: Andreas Lode (Archiv)

Die Gersthofer Gerfriedswelle eröffnet heuer noch ganz normal. Die Planer werden noch gesucht. Daher wird es noch dauern, bis die Bauarbeiter anrücken.

Noch eine Zeit lang gedulden müssen sich die Gersthofer: Die Sanierung der beiden Bäder wird voraussichtlich frühestens im Jahr 2020 beginnen. Das heißt fürs Erste: Heuer läuft in der Gerfriedswelle noch normaler Badebetrieb. Aus heutiger Sicht wird das Freibad an der Sportallee am Mittwoch, 8. Mai, wieder seine Pforten öffnen.

Derzeit werden nach Angaben von Bürgermeister Michael Wörle nur die üblichen Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt, also beschädigte Fliesen ausgetauscht und so weiter. „Außerdem wird der Eingangsbereich verbreitert.“ Damit will die Stadt jungen Eltern entgegenkommen, die oftmals ihren Nachwuchs in Radanhängern transportieren und so auch auf die Liegewiese gelangen möchten. Das Hallenbad wird nach der üblichen Sommerpause im Herbst ebenfalls wie gewohnt starten.

Wahrscheinlich muss nicht das ganze Bad komplett geschlossen werden

Das bedeutet aber auch, dass die seit mehr als sieben Jahren gewünschten Sanierungs- und Umbauarbeiten an beiden Gersthofer Bädern so schnell noch nicht beginnen werden. „Ich gehe im Moment davon aus, dass die Freibadsaison im Mai 2020 ganz normal startet“, so Wörle weiter. Sollte man mit den Planungen im kommenden Sommer schon weit genug sein, könne die Freibadsaison eventuell verkürzt werden. „Außerdem muss bei den Arbeiten wahrscheinlich nicht das ganze Bad komplett geschlossen werden. Es werden halt dann die Teile abgesperrt, die erneuert und saniert werden.“

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Beim Hallenbad sei die Lage komplizierter: „Hier muss unter anderem die Fassade erneuert und das ganze Bad energetisch saniert werden.“ Dies sei bei laufendem Betrieb kaum möglich, ist sich der Bürgermeister sicher.

Derzeit laufen zwei Ausschreibungen

Doch warum dauert es noch so lange, bis die Bauarbeiten beginnen können? „Wir suchen noch Generalplaner, welcher die ganzen Gewerke plant“, sagt Wörle. „Sonst hätten wir eventuell Teile der Arbeiten einzeln machen können.“ Derzeit laufen demzufolge zwei Ausschreibungen – jeweils eine pro Bad.

Nach der Sommerpause soll der Stadtrat dann über die Planer entschieden, welche die Arbeiten übernehmen werden. „Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass es einen Generalplaner für beide Bäder geben könnte.“

Das bedeutet auch, dass mit konkreten Planungen nicht vor Herbst/Winter zu rechnen ist. „Deswegen ist es auch nicht ausgeschlossen, dass auch bis Ende 2020 die Bauarbeiter nicht anrücken werden“, dämpft Michael Wörle Erwartungen.

Insgesamt sind 14,6 Millionen Euro eingeplant

Nach den letzten veröffentlichten Berechnungen sind für die Sanierung der beiden Bäder über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt 14,6 Millionen Euro eingeplant. Die Hallenbadsanierung schlägt dabei mit voraussichtlich 6,7 Millionen Euro zu Buche, für das Freibad fallen 7,9 Millionen Euro an. Einen großen Unsicherheitsfaktor stellen allerdings noch die in den letzten Monaten stark gestiegenen Baupreise dar.

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