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Gersthofen

28.02.2018

Statt Neubau gibt’s zunächst Container

Container für die Mittagsbetreuung sollen an der Gersthofer Ostendstraße aufgestellt werden.
Bild: Symbolfoto: Marcus Merk

  Der Bau von Hort und Mittagsbetreuung an der Ostendstraße in Gersthofen ist schwieriger als erwartet. Deshalb kommt ab September eine Übergangslösung.

 

 Neue Mittagsbetreuungs- und Hortplätze möchte die Stadt Gersthofen bauen. Eigentlich sollten diese auch schon ab September 2018 in Betrieb genommen werden. Dies gestaltet sich jetzt allerdings schwieriger als zunächst erwartet.

Im September wurde, wie berichtet, die Stadtverwaltung beauftragt, für ein Grundstück an der Ostendstraße einen Neubau für 100 Mittagsbetreuungs- und 85 Hortplätze zu konzipieren. Der Bau soll zudem flexibel für andere Betreuungsformen nutzbar sein. Benötigt würden die Plätze bereits ab September, erklärte Tibor Sroka von der Bauverwaltung.

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Grundstück erwies sich als schwierig

„Nachdem sich das Grundstück als schwierig erwiesen hat, sind unsere Planungsvarianten bisher noch nicht so optimal, dass sie dem Bauausschuss präsentiert werden können“, sagt Sroka zum Stand der Vorarbeiten. Dies werde in der Bauausschusssitzung im März nachgeholt, versicherte er.

In jedem Fall sei nun für den Zeitraum von September dieses Jahres bis zur Fertigstellung des Neubaus eine Interimslösung erforderlich. Diese sollte zunächst durch eine Umstrukturierung in der Goetheschule ermöglicht werden.

Das Sachgebiet Kinder-Jugend-Soziales im Rathaus hatte nun diesen Vorschlag geprüft. Das Ergebnis: Im Schulgebäude ist die Einrichtung der Betreuungsplätze nicht möglich. Es muss daher eine bauliche Zwischenlösung in Form von Containern oder Ähnlichem gefunden werden. „Sie sollen zunächst für 20 Hort- und 20 Mittagsbetreuungsplätze direkt an der Goetheschule errichtet werden“, erläutert Sroka weiter.

Die Kosten dieser Lösung sowie der genaue Standort der Container sollen ebenfalls in der Bauausschusssitzung im März erläutert werden.

Gersthofen hat noch ein weiteres Betreuungsprojekt

Die Kinderbetreuung an der Ostendstraße ist nicht das einzige laufende Bauprojekt der Stadt Gersthofen in diesem Bereich. Wie berichtet, stimmte der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einer Aufstockung der neuen Kindertagesstätte Via Claudia im Baugebiet Am Ballonstartplatz zu. Diese in Holzbauweise errichtete Einrichtung wurde erst zu Beginn des Kindergartenjahrs in Betrieb genommen.

Weil die Betreuungsplätze damals dringend benötigt wurden, hatte der Rat beschlossen, in einem ersten Bauabschnitt zunächst ein Gebäude für drei Gruppen in Holzmodulbauweise zu errichten. Das Haus wurde aber bereits damals so ausgelegt, dass es mit relativ wenig Aufwand um weitere Holzmodule aufgestockt und um weitere drei Gruppen erweitert werden kann. Das Vordach wurde bereits als Balkon dimensioniert.

Im Obergeschoss entstehen drei neue Kindergartengruppen samt Nebenräumen sowie ein zusätzlicher Schlafraum und ein neuer Bewegungsraum. Außerdem können der Fluchtbalkon sowie weitere Terrassenflächen als weitere Außenspielflächen genutzt werden. Neben einer vorgeschriebenen Fluchttreppe können die Kinder auch über eine Rutsche in den Garten gelangen.

Die Gesamtkosten werden auf 2,7 Millionen Euro geschätzt. Zum neuen Kindergartenjahr im September 2018 soll das Erweiterungsgeschoss eröffnet werden.

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