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Konzert

09.01.2019

Stauffersberger Musikanten spielen Wünsche

Die Stauffersberger Musikanten beim Dreikönigskonzert. Dirigentin Gudrun Gastl wurde für ihre langjährige Tätigkeit geehrt.
Bild: Ursula Puschak

Beim Dreikönigskonzert wird Dirigentin Gudrun Gastl geehrt. Sie hat Bonstetter 20 Jahre lang geprägt

Wie in den Vorjahren konnte man gegen eine Spende im Vorfeld Wünsche äußern, die vom Musikverein in ein großes Ganzes zusammengefügt wurden.

20 Jahre ist die Dirigentin Gudrun Gastl bereits beim Musikverein Bonstetten tätig – eine lange Zeit, die alle geprägt hat. Die Vorsitzende der Stauffersberger Musikanten, Carolin Treu, dankte Gudrun Gastl für ihr großes Engagement, ihre Geduld und „für die Nerven, die wir dich schon gekostet haben“. Zusammen mit der Zweiten Vorsitzenden Marina Fladerer überreichte Treu einen riesigen Rosenstrauß und einen Wellness-Gutschein.

Den Auftakt machte „Moments for Morricone“, bei dem die zahlreichen Zuschauer in die Welt des Italo-Western entführt wurden. Getragen wurde diese damals neue Form des Films von einem neuartigen Sound des Komponisten Ennio Morricone, geprägt von exotischen Instrumenten und Geräuschen: Okarina, Fagott oder E-Gitarre kamen zum Einsatz. Bei der Version der Stauffersberger Musikanten beeindruckten auch trabende Pferde oder galoppierende Soldaten. Vom Italo-Western ging es gleich exotisch weiter in die Weiten Australiens. Die Titelmelodie zu „Die Dornenvögel“ weckte bei vielen Gästen Erinnerungen an die vierteilige Saga.

Rhythmische Energie und ein lebhaft-fröhlicher Charakter zeichnen die Schnellpolka von Kurt Gäble aus und vermittelt genau das, was der Titel verspricht: Freude an der Blasmusik. Nach dem „Kaiserin-Sisi-Marsch“ war Pause angesagt, in der man sich auf Einladung des Musikvereins mit Häppchen stärken konnte.

Gut unterhalten waren die zahlreichen Gäste anschließend mit einem Medley von Robbie Williams’ größten Hits („Let Me Entertain You“), gefolgt von „Up Where We Belong“. Hier übertrafen sich die Musiker einmal mehr. In der Instrumentalversion dieses internationalen Hits von Jennifer Warnes und Joe Cocker, der 1982 mit dem Oscar als bester Film-Song ausgezeichnet wurde, bewiesen die Musiker der Stauffersberger Musikanten einmal mehr ihre Klasse. „An absolute magic version“ präsentierten Lisa Förg alias Jennifer Warnes und Markus Mayr alias Joe Cocker in der instrumentalen Darbietung.

Nach „Simply Red on Tour“ gehörte die Bühne dem legendären „Satchmo! A Tribute to Louis Armstrong“. Mit „What a Wonderful World“, „Hello Dolly“ und dem „St. Louis Blues“ entführten die Musiker ihr Publikum in die Welt des Jazz and Soul. Nun war es für viele Zuhörer selbstverständlich mitzusummen. Das letzte offizielle Stück setzte fast noch einen drauf: „Thank You for the Music“ von Abba wurde schwungvoll gespielt und zeigte eindrucksvoll, weshalb Abba-Hits auch bei den Jungen so beliebt sind.

Nach Exkursionen von Italien über Australien, Amerika und England schloss sich der musikalische Kreis in Schottland – oder doch Deutschland? Nun, „Highland Cathedral“ wurde von den Deutschen Ulrich Roever und Michael Korb anlässlich der „Highland Games“ in Deutschland komponiert. Korb hatte schon jahrelang eine Vorliebe für Dudelsackmusik und beherrscht inzwischen das komplizierte Instrument perfekt. 1982 spielte er „Highland Cathedral“ selbst auf dem Dudelsack ein, inzwischen gibt es mehr als 800 Versionen von anderen Künstlern. Die Bläserversion begeisterte die Zuhörer so sehr, dass sie auf einer weiteren Zugabe bestanden. Nach dem „Kaiserin-Sisi-Marsch“ ging es nach Hause, nicht ohne zuvor die Musiker mit lang anhaltendem Applaus belohnt zu haben.

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