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Stellvertretender Landrat: Was die CSU verpasst hat

Stellvertretender Landrat: Was die CSU verpasst hat
Kommentar Von Christoph Frey
11.05.2020

Die Spitze des Landkreises Augsburg wird ein wenig jünger. Aber wo bleiben die Frauen?

Der Meitinger Bürgermeister Michael Higl hat alle Voraussetzungen, um als stellvertretender Landrat eine gute Figur zu machen: Mit 45 Jahren ist er noch relativ jung, verfügt aber gleichwohl bereits über große politische und administrative Erfahrung. Fragen kann man sich allenfalls, wie es Higl gelingen wird, die nun gewachsenen Herausforderungen unter einen Hut zu bringen. Dass Higls Wahl dennoch auch innerhalb der CSU für Grummeln sorgen dürfte, liegt an einer schon länger währenden Entwicklung, für die sie steht.

Nach der von CSU-Chef Söder verordneten Verjüngungskur für die Partei kamen auch im Augsburger Land bei den Kreistagswahlen etliche verdiente Kommunalpolitiker nicht mehr zum Zuge. Jüngere Bewerber drängten nach vorne und in diesem Zuge passte auch der 70-jährige Heinz Liebert als Landratsvize nicht mehr ins Bild von der „jungen“ CSU.

Liebert musste schweren Herzens weichen: So ist wohl der Lauf der Dinge – im Leben wie in der Politik. Gefallen muss das trotzdem nicht jedem. Schade ist zudem, dass es die CSU verpasst hat, im Zuge ihres Verjüngungsprozesses eine Frau auf einen der Stellvertreterposten von Landrat Sailer zu befördern. Kandidatinnen hätte es schon gegeben.

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