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Gersthofen

24.03.2020

Stichwahl in Gersthofen: Max Poppe fordert neuen Führungsstil

Max Poppe (CSU) war zweitbester Kandidat und geht gegen Michael Wörle in die Stichwahl am Sonntag, 29. März.
Bild: Marcus Merk

Plus Der Kandidat Max Poppe tritt für die CSU an. Er will als Bürgermeister einen neuen Teamgeist in den Stadtrat bringen.

Warum sollten die Gersthofer sich in der Stichwahl für Sie als Bürgermeister entscheiden?

Max Poppe: Als ausgebildeter Rettungsassistent weiß ich, was es bedeutet, sich selbst hinten anzustellen und für die Sicherheit jedes Einzelnen einzustehen. Mein Herz schlägt für Gersthofen und besonders dafür, unsere schöne Stadt in eine sichere und erstrebenswerte Zukunft zu führen und längst überfällige Projekte strukturiert anzugehen.

Welche Begegnung, welche Situation hat Sie in den vergangenen Wochen im Wahlkampf in Gersthofen am meisten bewegt oder beeindruckt?

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Poppe: Das Gespräch mit unserem langjährigen Bürgermeister Siegfried Deffner. Eine klare Wahlempfehlung für „Max Poppe“ aus seinem Munde zu hören hat mich sehr bewegt.

Wie möchten Sie die Zusammenarbeit mit dem neuen Stadtrat gestalten?

Poppe: Das Wahlergebnis des neuen Stadtrats ist im Grunde eine Kopie der letzten sechs Jahre, wenn hier kein neuer Führungsstil einzieht, bedeutet dies Stillstand bis 2026.

Wie machen Sie jetzt Wahlkampf für die Stichwahl, wenn keine persönlichen Besuche, keine Infostände und Veranstaltungen mehr möglich sind?

Poppe: Mir persönlich ist in diesen Tagen vor allem eines wichtig: Niemand soll sich alleine oder hilflos fühlen. Wir, als CSU Gersthofen, haben einen Einkauf-Service und eine Hilfe-Hotline eingerichtet. Unter 0151/28118110 und info@csu-gersthofen.de darf sich jeder melden, der zur Risikogruppe gehört. Wir als Team stehen zusammen und helfen allen, die gerade dringend Hilfe benötigen. Parallel freue ich mich sehr über unsere Reichweite im Internet. So kann ich zumindest über diesem Weg mit unseren Bürgern in Kontakt bleiben.

Könnten Sie offenlegen, was die Kosten für Ihren Wahlkampf bislang waren oder voraussichtlich sind? Was bezahlen Sie aus der eigenen Tasche?

Poppe: Soviel möchte ich sagen: Ich gehe sowohl privat als auch als Fraktionsvorsitzender der CSU sehr achtsam mit Geld um.

Wie gehen Sie persönlich mit der Situation aufgrund des Coronavirus um – z.B. arbeiten Sie im Homeoffice, haben Sie Ihr Verhalten im privaten Bereich geändert…?

Poppe: Meine Frau und ich konnten beide größtenteils auf Homeoffice umstellen. Gesundheit und Sicherheit geht vor! Als werdender Papa ist es mir besonders wichtig, soziale Kontakte auf das Nötigste herunterzufahren und einfach zuhause zu bleiben. Mit meinem Verhalten versuche ich besonders auch Vorbild für junge Menschen zu sein.

Zwölf Fragen - zwölf Antworten

  • Spätzle oder Schweinsbraten? Spätzle, da ich in der Fastenzeit auf Fleisch verzichte.
  • Bier oder Wein? Bier.
  • Fitnessstudio oder Wellness-Aufenthalt? Fitnessstudio, am liebsten Sport im Freien oder Wandern mit meiner Frau in den Bergen.
  • Luciano Pavarotti oder Helene Fischer? Da bin ich atemlos.
  • Adenauer oder Brandt? Beide haben viel erreicht.
  • Spontan oder geplant? Beides in gesunder Dosis.
  • Laut oder leise? Siehe oben, beides in gesunder Dosis.
  • Im Rampenlicht oder im Hintergrund? Dort, wo ich mich am besten einbringen kann.
  • FC Augsburg oder FC Bayern? Meine Heimat ist die Region Augsburg.
  • Auto oder Rad? Rad.
  • Neubau oder Altbau? Beides hat seinen Reiz.
  • Stärken ausbauen oder Schwächen minimieren? Schwächen in Stärken umwandeln.


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