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Welden

26.03.2020

Stichwahl in Welden: Fragen an Kandidat Günter Lewentat

Günter Lewentat

Plus Günter Lewentat will Bürgermeister von Welden werden und die Politik auf das Wohl von Welden und Reutern ausrichten. Wir haben ihm zahlreiche Fragen gestellt.

1. Wie sieht es derzeit bei Ihnen in der Arbeit aus: Corona-Flaute oder voller Stress – oder haben Sie so kurz vor der Wahl Urlaub genommen?

Günter Lewentat: In meinem Fall erübrigt sich diese Frage, da ich als leitender Mitarbeiter in der Uniklinik Augsburg Verantwortung für Patienten und 70 Mitarbeiter trage. Wir planen von Tag zu Tag und unser Ziel ist, gewappnet zu sein, sollte es eine Welle an Infektionen durch Corona geben.

2. Wie betreiben Sie denn in Zeiten von Corona überhaupt noch Wahlkampf? Händeschütteln fällt ja wohl aus?

Lewentat: Ich habe, schon vor der Wahl am 15. März, Räumlichkeiten für weitere Veranstaltungen in Welden und Reutern reserviert, da die Wahrscheinlichkeit einer Stichwahl groß war. Diese Termine sind leider hinfällig. Wir haben als Bürgergemeinschaft, kurz vor der Ausgangsbeschränkung, einen offenen Brief an alle Haushalte verteilt, um meine Stärken und Ziele für die nächsten zwei Wahlperioden hervorzuheben. Zudem ist unsere Internetseite wirklich sehenswert und informativ.

3. Falls Sie gewählt werden: Was ist Ihr wichtigstes Ziel?

Lewentat: Ich möchte Welden in meiner angestrebten Amtszeit von zwölf Jahren voranbringen und stärken. Dazu habe ich kreative und sinnvolle Vorstellungen. Mit mir entscheiden sich die Bürgerinnen und Bürger für Innovation und gegen Stillstand. Wichtig ist, dass der neu gewählte Marktrat handlungsfähig ist. Die Arbeit darf nicht durch persönliche Vorbehalte bestimmt, sondern muss ganz auf das Wohl von Welden und Reutern ausgerichtet sein. Hier die Orientierung vorzugeben, sehe ich als die erste Aufgabe des neuen Bürgermeisters.

4. In diesen letzten Tagen vor der Wahl: Was wird Ihrer Meinung nach den Ausschlag geben?

Lewentat: Die Wahlbeteiligung wird eine entscheidende Rolle spielen. Ich bitte alle Wahlberechtigten, ihr Stimmrecht wahrzunehmen und auch in Zeiten von Corona zu wählen. Da alle Bürger die Briefwahlunterlagen erhalten haben, kann die Beteiligung nochmals ansteigen. Dann zählt, wem die Unentschlossenen und die CSU-Wähler ihre Stimme geben. Deswegen nochmals mein Appell: „Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch!“

5. Könnten Sie offenlegen, was die Kosten für Ihren Wahlkampf bislang waren oder voraussichtlich sind? Was bezahlen Sie aus der eigenen Tasche?

Lewentat: Da keine Partei hinter mir steht, habe ich, bis auf eine freiwillige Spende der Listenkandidaten, alles selbst finanziert.

6. Welches Erlebnis im Wahlkampf hat bei Ihnen den größten Eindruck hinterlassen?

Lewentat: Dass ich es geschafft habe, aus den Einzelkandidaten der Liste der Bürgergemeinschaft, die sich vorher kaum kannten, ein tolles Team zu bilden. Wir konnten unsere Plätze im Marktrat behaupten und ich erhielt die meisten Stimmen der Weldener Wählerinnen und Wähler.

7. Haben Sie sich für den kommenden Montag schon etwas vorgenommen?

Lewentat: Unter Punkt 1 bin ich bereits darauf eingegangen, dass wir in der Uniklinik zwar vorausschauend planen, um uns gegen alle Eventualitäten abzusichern, dennoch weiß niemand, wie es konkret weitergeht. Da ich pflichtbewusst bin, werde ich abwarten, wie sich die Dinge entwickeln, und spontan entscheiden, was ich am Montag unternehme.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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