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Welden

26.03.2020

Stichwahl in Welden: Viele Wähler haben schon abgestimmt

Wer als neuer Chef ins Weldener Rathaus einzieht, entscheidet sich am Sonntag.

Plus In Welden wird in einer Stichwahl der Nachfolger von Peter Bergmeir gesucht. Günter Lewentat tritt gegen Stefan Scheider an.

Einen großen Rücklauf an Briefen mit Wählerstimmen für die Stichwahl zum Bürgermeister registriert die Marktverwaltung in Welden bereits jetzt, eine genaue Zahl konnte aber noch nicht genannt werden. Es zeichnet sich aber ab, dass die Wahlbeteiligung wahrscheinlich hoch sein wird. (siehe auch: Fragen an Kandidat Günter Lewentat)

Am Montag hatte die Marktverwaltung die letzten Briefe mit den Wahlzetteln auf den Weg geschickt, sodass jeder Stimmberechtigte auf dem Postweg an der Wahl teilnehmen kann. Spätentschlossene können bis Sonntag, 18 Uhr, ihre Stimme noch in den Wahlbriefkasten am Rathaus einwerfen. (siehe auch: Fragen Kandidat an Stefan Scheider)

Mehr als 3000 Stimmberechtigte

Von mehr als 3000 Stimmberechtigten hatten bei der Kommunalwahl am 15. März fast 70 Prozent ihre Stimme für einen von drei Bürgermeisterkandidaten abgegeben. Bis Sonntag, 29. März, um 18 Uhr sind sie nun aufgerufen, sich in der Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten Stefan Scheider und Günter Lewentat zu entscheiden.


Die Einwohner von Welden und Reutern wählen den Nachfolger von Peter Bergmeir, der nach 30 Jahren im Amt nicht wieder angetreten war. Beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte Stefan Scheider, der von der Freien Wählervereinigung unterstützt wird, mit 46,6 Prozent den größten Stimmenanteil erreicht. Ihm folgte Günter Lewentat mit 29,9 Prozent, er wird von der Bürgergemeinschaft unterstützt.

Welden: CSU verhält sich neutral

Für den CSU-Kandidaten Christopher Huttner stimmten 23,5 Prozent der Wähler. Eine große Rolle für den Ausgang der Stichwahl wird spielen, für wen diese Wähler nun stimmen. Der CSU-Ortsverband hat entschieden, sich neutral zu verhalten, erklärt Huttner auf Nachfrage unserer Zeitung.

Dass die Stichwahl ausschließlich per Briefwahl erfolgt, könnte ebenfalls einen Einfluss auf das Ergebnis haben. Anders als sonst üblich mussten sich Wähler nicht selbst darum bemühen, die Wahlunterlagen zugeschickt zu bekommen. Beide Kandidaten rechnen daher damit, dass auch die Wahlbeteiligung den Ausschlag geben wird. (gol)

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