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Konzert

20.01.2015

Stimmgewaltige Reise um die Welt

Marshall und Alexander begeisterten die Zuhörer in der Stadthalle Gersthofen.
Bild: Diana Deniz

Marshall und Alexander begeistern mit einer Auswahl an großen Hits in Gersthofen

Mit dem Duo Marc Marshall und Jay Alexander reisten die Zuschauer in der nahezu ausverkauften Stadthalle Gersthofen musikalisch einmal um die Welt. Bariton Marshall und Tenor Alexander gewannen auf ganzer Linie mit ihrem Programm „Welthits 2 – Die Reise geht weiter“.

Allein der imposante Auftakt mit dem Duett von Zurga und Nadir aus Georges Bizets Oper „Die Perlenfischer“ war grandios. Ein wundervoller Auftakt, der prompt mit großartigem Applaus belohnt wurde. Und so sollte es auch durchweg bleiben. Ein Welthit reihte sich an den anderen. Begeisternd wurde der Abend nicht zuletzt deshalb, weil die beiden Künstler es auf faszinierende Art und Weise verstehen, ihre ganz eigene Version daraus zu machen. Sie nehmen sich künstlerische Freiheiten und machen Songs, die weniger große Kassenschlager waren, zu ihren ganz persönlichen Welthits.

So huldigte Marshall einem seiner großen Idole, Hildegard Knef, mit ihrem berühmten Lied „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Leise beginnend steigerte er sich zu großer Stimmgewalt – zwischen jedem Ton hätte man aber auch eine Stecknadel im Saal fallen hören können. Die beiden Sänger ergänzen sich musikalisch und optisch wie Gene Kelly und Frank Sinatra. Ein Duo, welches sich in Gersthofen offensichtlich wie zu Hause fühlte: Sie kokettierten und flachsten mit dem Publikum, setzten sich zu den dahinschmachtenden Damen in den Saal, plauderten aus dem Nähkästchen und über ihre Verkehrssünden und führten ihre Fans in die Irre, indem sie sie darauf vorbereiteten, dass ein sakrales Lied komme. Am Flügel begleitete Pianist René Krömer.

Es folgten schelmisch und keck Daniel Gérards „Butterfly“ und Joe Dassins „Les Champs-Elysées“. Die Besucher dankten es, indem sie herzhaft zum einen oder anderen Evergreen mitsangen. Zwischen Atem weg vor Begeisterung und Atem weg aufgrund lauten Lachens war alles geboten. Marshall und Alexanders große Liebe gilt der Musik, und das sangen sie sich frei von der Seele mit „Vivo per lei“ – Ich lebe für sie, für die Musik – von Andrea Bocelli und Judy Weiss. Mit Klassikern vom Autoren-Erfolgs-Duo Burt Bacharach und Hal David gaben sie „What the World Needs Now“ zum Besten, kehrten dann aber immer wieder gerne nach Italien zurück, zu Zucchero und Luciano Pavarotti mit „Miserere“.

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