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Welden

27.07.2010

Südlicher Rhythmus vereint sich mit Bayerischem Gemüt

Längst kein Geheimtipp mehr: Die CubaBoarischen servierten beim Open-Air-Konzert auf dem Weldener Theklaberg eine mitreißeßende Mischung aus südamerikanischem Rhythmus und bayerischer Volksmusik. Foto: Andreas Lode
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Längst kein Geheimtipp mehr: Die CubaBoarischen servierten beim Open-Air-Konzert auf dem Weldener Theklaberg eine mitreißeßende Mischung aus südamerikanischem Rhythmus und bayerischer Volksmusik. Foto: Andreas Lode
Bild: Andreas Lode

Die CubaBoarischen bringen beim Weldener Kult(o)ursommer die Zuhörer in Schwung. Aber das war nicht alles. Von Ulrike Hauke

Die bekannte oberbayerische

Musikerformation

"

CubaBoarischen

" war in

Südlicher Rhythmus vereint sich mit Bayerischem Gemüt
Welden

. Den

Theklaberg

, wo die siebenköpfige Band auftrat, suchte

Christa Steinhart

, Leiterin des

Organisationsteams

des Weldener Kult(o)

ursommers

, für dieses Open Air ganz bewusst aus. "Das ist wie eine natürliche Arena."

Schnelle Wechsel von traditioneller bayerischer Musik ins kubanische Temperament und umgekehrt, forderten die Zuhörer geradezu auf, sich zum Rhythmus zu bewegen. Das Interesse war groß: Die ehrenamtlichen Helfer schleppten zusätzliche Stühle heran - und dennoch mussten Zuschauer mit Stehplätzen vorlieb nehmen.

Der Manager der Band, Peter Rutz, bezeichnete die natürliche Arena auf dem Theklaberg gar als, "ausgesprochen schön", und die überdachte Bühne als "super". Wenn wundert's, hatte es doch tagelang zuvor geregnet. Die Besucher des Weldener Open Air ließen sich aber deshalb nicht beirren. Sie wollten die CubaBoarischen hören. Also hatten sich einige vorsorglich mit Isomatten und Schlafsackdecken ausgestattet, fürs leibliche Wohl mit Würstchen und Getränken sorgten die Helfer vom Organisationsteam Kult(o)ursommer.

Das Wetter hielt, auch wenn es im Laufe des knapp zweieinhalb Stunden dauernden Auftritts der Band ziemlich kalt wurde. Gut, dass die sieben auf der Bühne dafür mit ihrer Musik den Leuten einheizten. Selbst wenn das Durchschnittsalter unter den Besuchern auf dem Theklaberg zwischen vierzig und fünfzig Jahre lag, wer behauptet denn, dass deshalb nicht das Blut in Wallung kommen kann? Bei so viel Rhythmus und guter Musik brach bei so manchem Zuhörer die Begeisterung durch.

Gespannt auf das Live-Erlebnis

In die Kategorie jüngere Generation gehörten Annette und Wolfgang Liepert aus Zusmarshausen. Die 39-Jährige und ihr 43 Jahre alter Ehemann hatten die Musiker noch nie live gehört und waren sehr gespannt: "Wir waren selbst schon in Kuba und finden es witzig, die beiden Musikstile miteinander zu verknüpfen." Die CubaBoarischen bislang nur in Funk und Fernsehen gehört hatte das Ehepaar Johanna und Lorenz Endres aus Neusäß. Auch Anneliese und Michael Schaller sagten, sie wollten die Gruppe schon lange mal live sehen. Ob die Vier, wie so manch einer, zu den heißen Rhythmen tanzten, bleibt offen, bei gut und gerne 250 Besuchern.

Die zwei Sicherheitsmänner Roman Götz und Heiko Stori waren sicher froh, dass sie nirgends eingreifen mussten, was Christa Steinhart bestätigte: "Das Wetter hat gehalten, der Vollmond schien und alles hat wunderbar geklappt." Von Ulrike Hauke

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