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Gemeinderat

18.11.2019

Thierhaupten bekommt mehr leuchtende Engerl

In Thierhaupten sollen zur Weihnachtszeit noch mehr leuchtende Engerl schweben. Das entschied der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.
Foto: Claus Braun

Die Verantwortlichen der Marktgemeinde tüfteln an einem Weg, um die dekorativen Stücke rechtzeitig zum nächsten Engerlmarkt anfertigen zu lassen

Passend zum Engerlmarkt eine Weihnachtsbeleuchtung für den Thierhauptener Ortskern: Diese Idee von Claus Braun (Freie Wähler) soll baldmöglichst umgesetzt werden. Geformte Engel, mit Lichtschlauch umwickelt, sollen es sein, genau wie sie auf dem Markt im Klosterinnenhof bereits alle Jahre wieder leuchten. So hat es der Gemeinderat bei der jüngsten Sitzung entschieden.

Angebracht werden könnte die Beleuchtung als „ideale Ergänzung“ an sechs Straßenlaternen vom Marktplatz aus den Klosterberg hinauf, wie Bürgermeister Toni Brugger schilderte. Antragsteller Claus Braun könnte sich auch vorstellen, bereits in der Herzog-Tassilo-Straße auf Höhe der Post-Filiale anzusetzen. Diskutiert wurde auch, welches Motiv sich am besten eigne. Schnell siegte die Vorlage selbst gebauter Engel von Wilhelm Schmitz und Manfred Wagner vor formfertige Beleuchtung aus dem Handel. Hinter den selbst gemachten Motiven stecke allerdings viel Arbeit, wie der Rathauschef erklärte: Man müsse sich zunächst einmal nach Handwerkern umschauen, die den Aufwand betreiben wollen, zusätzliche Engel anzufertigen.

Dennoch hielt man im Rat an der Entscheidung fest. Braun betonte: „Wir haben schließlich einen Engerlmarkt, das Thema sollten wir auch durchziehen. Lieber warten wir noch ein Jahr länger.“ Rathauschef Brugger zeigte sich zuversichtlich: „Wir werden einen Weg finden.“

Tatsächlich ist kurz nach der Sitzung klar: Die Firma Kienberger will die Anfertigung des Lichterschmucks übernehmen, wie Wilhelm Schmitz als Engel-Urheber verrät. Vorerst plane man mit einer sechsfachen Ausführung. Engerlmarkt-Organisatorin Sabine Haag kann das bestätigen. „Die Schablone liegt bereits bei der Firma. Wenn die Rahmen fertig sind, wird voraussichtlich der Bauhof die Lichtschläuche anbringen.“ Somit hoffe man, dass die Beleuchtung bereits in diesem Jahr fertig werde.

JBU-Rat Andreas Kiss erkundigte sich nach zusätzlichen Hütten für den Engerlmarkt. Darum kümmere sich das Organisationsteam bereits, wie der Bürgermeister erklärte. Auch Franz Hölzl (CSU) bestätigte: „Gespräche dazu sind am Laufen, der Bedarf wird abgefragt.“ Für den Markt in diesem Jahr ist die Erweiterung noch nicht gedacht.

Um die Parksituation während des Engerlmarktes zu entlasten, wird es in diesem Jahr Shuttlebusse geben. Auch dieses Thema wurde während der jüngsten Sitzung angesprochen. Für die Besucher besteht dadurch die Möglichkeit, ihre Autos auf dem großen Parkplatz am Festplatz abzustellen. Von dort aus fahren Busse einen „Rundkurs“ zum Kloster und wieder zurück, wie Organisatorin Sabine Haag auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt: „Für die Besucher ist der Shuttlebus kostenfrei. Vielleicht wird es eine Spendenkasse für den Busfahrer geben.“ An den Samstagen ist der Shuttle-Verkehr zwischen 15 und 17 Uhr mit einem Bus in Betrieb, zwischen 17 und 21 Uhr mit zwei Bussen. An den Sonntagen fährt ein Bus zwischen 14 und 16 Uhr, zwischen 16 und 20 Uhr sind es zwei Busse. Auch die Parkplätze am Kloster stünden weiterhin zur Verfügung, wie die Organisatorin ergänzt – allerdings sind es weniger als in den vergangenen Jahren. Ein Teilbereich sei durch die LEW belegt. Außerdem werde der Weg zum Landhandel Fröhlich von der Feuerwehr gesperrt. Allerdings erst in einem hinteren Bereich, sodass im vorderen Abschnitt noch rund 60 Parkplätze am Rand genutzt werden können.

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