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Kommunalpolitik

01.08.2011

Thierhaupten blickt optimistisch in die Zukunft

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Bürgermeister Franz Neher freut sich über die finanzielle Entwicklung. Große Vorhaben stehen für nächstes Jahr an

Thierhaupten Thierhaupten sei auf einem guten Weg und könne optimistisch in die Zukunft blicken, zieht Bürgermeister Franz Neher zur Halbzeit der Legislaturperiode eine positive Bilanz. Vor allem die gute wirtschaftliche Entwicklung sorgt für diese Einschätzung. So sank der Schuldenstand der Gemeinde Ende 2010 unter zwei Millionen Euro, die Gewerbesteuer sprudelt und Thierhauptens Firmen investieren kräftig.

Weitere Einnahmen erwartet sich die Gemeinde auch aus dem Verkauf von Bauplätzen im Baugebiet Weidener Breite. 17 der 33 Bauplätze im ersten Abschnitt haben schon Abnehmer gefunden. Auch für örtliche Firmen wird derzeit mit der Gewerbegebietserweiterung „Am Unteren Stein“ 14000 Quadratmeter mehr Platz geschaffen.

Die energetische Sanierung des Rathauses mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung, aber auch der Gemeinde ist abgeschlossen. Und der neue Geh- und Radweg von Thierhaupten nach Sand sowie der ebenfalls neue Geh- und Radweg an der Meitinger Straße bis zum Kreisverkehr am Festplatz werden laut Neher hervorragend angenommen.

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Die Existenz der Schule ist erst Mal gesichert

Sehr am Herzen liegt dem Bürgermeister die örtliche Schule, deren Existenz durch den letztes Jahr gegründeten Mittelschulverbund Meitingen-Thierhaupten erst Mal gesichert werden konnte. Als großen Erfolg wertet Franz Neher dabei, dass die Baarer Schüler weiter dazu gehören. Derzeit umwirbt die Marktgemeinde die Kommunen Münster und Holzheim, ihre Schüler ebenfalls nach Thierhaupten zu schicken.

Neubau von Feuerwehrhaus und Ausbau der Kinderkrippe

Zurzeit läuft auch die Erschließung des Gewerbegebiets am Sportplatz Neukirchen. Die größten Vorhaben hat Thierhaupten freilich noch vor sich und treibt die Planungen dafür energisch voran: Da ist zum einen der Neubau des Feuerwehrgerätehauses im nächsten Jahr, zum anderen der Ausbau der Kinderkrippe. Ein Großprojekt ist auch der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens, den Neher für 2012 anstrebt; derzeit geht es um den Grunderwerb für das Becken, der sich alles andere als einfach gestaltet.

Ende 2013 soll auch die Engstelle der Straße am ehemaligen Gasthof Schaller beseitigt werden; das Grundstück hat die Gemeinde schon erworben.

Ein weiteres Großprojekt ist die geplante Seniorenresidenz am Klostergarten, für die man einen Betreiber sucht. Außerdem will Neher den Ausbau der Ortsverbindung Thierhaupten-Ötz mit Geh- und Radweg weiter vorantreiben und ein kommunales Energiekonzept entwerfen.

Der Bürgermeister, der seit 1996 im Amt ist, sieht gute Chancen, all diese Vorhaben weiter voran zu bringen. Denn im Gegensatz zu früher ist die Atmosphäre im Gemeinderat derzeit gut, die Zusammenarbeit sehr konstruktiv, wie Neher findet. Dessen ungeachtet hält das Gemeindeoberhaupt an seiner Entscheidung fest, in drei Jahren aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl anzutreten.

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