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09.05.2020

Tierschützer agieren gegen Kleintiermarkt

Schreiben an Bürgermeister Michael Higl

Die Tierschutzorganisation Peta will den Kleintiermarkt in Meitingen dauerhaft schließen. „Tiermärkte, auf denen gestresste Tiere auf engem Raum verkauft werden, bieten optimale Bedingungen für die Verbreitung von Keimen“, heißt es in einer Mitteilung von Peta. Kranke und stressbedingt geschwächte Tiere auf diesen Märkten könnten laut Peta als Überträger von Viren zu einem großen Risiko mit „nicht absehbaren Konsequenzen“ werden. Daher wandte sich Peta an Bürgermeister Michael Higl.

In ihrem Schreiben appellierte die Tierrechtsorganisation an den Bürgermeister, den Kleintiermarkt in Meitingen zum Schutz von Mensch und Tier dauerhaft zu schließen. Der Markt findet aufgrund der aktuellen Situation und entsprechender gesetzlicher Vorgaben allerdings ohnehin nicht statt. Bürgermeister Higl: „Wir stehen dabei in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Augsburg, Veterinäramt sowie dem Gesundheitsamt Augsburg-Land. Nach den Vorgaben dieser staatlichen Behörden werden wir handeln und Entscheidungen treffen.“ (AL, kinp)

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11.05.2020

Wir müssen nun aus der Corona-Krise lernen. Überall, wo Tiere auf eingem Raum zusammenkommen, besteht die Gefahr von Zoonosen, mit drastischen Folgen für uns Menschen. Es ist wirklich an der Zeit, dass diese Märkte auch in Deutschland dauerhaft nicht mehr stattfinden dürfen! Dass nicht nur Wildtiere eine Gefahr darstellen, zeigen die Vogel- und Schweinegrippe. Wir müssen die Art, wie wir mit Tieren zusammenleben, nun ganz grundsätzlich überdenken.

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