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Oberschönenfeld

03.07.2019

Töpfermarkt: Keramik und Körbe im Kloster Oberschönenfeld

Keramiken aller Art werden wieder beim Töpfermarkt in Oberschönenfeld verkauft.
Foto: Marcus Merk (Archiv)

Am kommenden Wochenende kommen viele Aussteller nach Oberschönenfeld. Wer alles erwartet wird und warum die Veranstaltung weiterhin Eintritt kostet.

Er zieht jedes Jahr im Sommer Tausende Besucher an: der Töpfermarkt rund um das Kloster Oberschönenfeld. Am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Juli, von 11 bis 18 Uhr findet die zweitägige Veranstaltung bei Gessertshausen statt. Die Wetterprognose passt.

Den Besuchern bietet sich im schönen Ambiente des Museumshofes ein vielfältiges Angebot. Dieses reicht von Gebrauchswaren für den täglichen Einsatz bis zu modernen Arbeiten, Schmuck aus Ton, feinem Porzellan, Raku und Gartenobjekten. Kaum ein anderes Handwerk kann auf eine so lange Geschichte und Tradition zurückblicken. Auch in der Gegenwart sind überall in der Welt Gefäße aus Ton für den täglichen Gebrauch unentbehrlich, Keramikkunst ist ein wesentlicher Teil kultureller Identität.

Arbeiten enstehen alle in den Werkstätten der Aussteller

Diese Tradition fortzuführen und mit zeitgemäßen Vorstellungen in Einklang zu bringen, gilt als eine große Herausforderung für die Töpfer und Keramiker. Die Arbeiten entstehen allesamt in den Werkstätten der Aussteller, zum Teil noch in kleinen Familienbetrieben. Besonders zu erwähnen sind die Absolventen der Keramikschulen mit spannenden, manchmal ein wenig skurrilen Arbeiten: Sie verbinden Design und zeitgemäße Töpferkunst.

Wer wird alles dabei sein? Tatjana Hierl ist mit ihren bunten naturgetreuen Keramikblumen vertreten, aus Berlin kommt Thomas Loebell mit Schmuck aus Ton. Ein Heimspiel ist der Markt für Thomas Rummel aus Neusäß. Auch Katja Löffler hat einen kurzen Weg: Aus Augsburg kommend präsentiert sie ihre Porzellanarbeiten und Bonbonringe. Ergänzend zum Keramikangebot ist in diesem Jahr Roland Schmid mit Holz- und Drechselarbeiten dabei sowie Stefanie Pöschl aus Ustersbach mit Naturseifenkreationen.

Ein gern gesehener Gast aus dem tiefsten Erzgebirge ist Korbmachermeister Norbert Grimmer mit seinem reichhaltigen Sortiment, der in alter Tradition schon auch mal kleinere Schäden an Korbstühlen, Sitzeinlagen und Ähnlichem repariert. Auch in diesem Jahr wieder dabei ist Oskar Maag aus Derching mit seinem qualmenden Brennofen: Er zeigt die aus dem mittelalterlichen Japan stammende Raku-Brenntechnik und frisch gebrannte Unikate. Gebrannte Bionüsse und Mandeln gibt’s nebenan bei Uwe Bock.

Jede Eintrittskarte ist auch ein Los

Es wird auch wieder die beliebte Tombola organisiert: Jede Eintrittskarte ist gleichzeitig ein Los. Zu gewinnen gibt es Töpferwaren und Keramikarbeiten unserer Aussteller sowie viele Gutscheine, die man bei der Gastronomie einlösen kann. Der Eintrittspreis liegt weiter bei zwei Euro, für alle Besucher bis 18 Jahre sowie Schüler und Studenten ist der Eintritt frei. Auf den Eintrittspreis könne nicht verzichtet werden, erklärt Veranstalter Stephan Lobensteiner. Die Kosten seien gegenüber den früheren Jahren angestiegen. Zu Buche schlagen laut Veranstalter vor allem die Personalkosten für die Verkehrsregelung an der Kreisstraße und die Parkplatz-Einweisung. Die Feuerwehren aus der Umgebung übernehmen den Lotsendienst beim Parken. Gastronomische Angebote am Markt sowie das Kindertöpfern ergänzen die Veranstaltung. Am Sonntag werden Julia und Chris Simmance Musik machen, die beiden Profimusiker leben in Südfrankreich und sind für zwei Wochen in Deutschland.

Infos zur Anfahrt mit Bus und Bahn gibt es im Internet unter avv-augsburg.de. Alle Aussteller finden Sie im Internet unter: www.maerkte.info.

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