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Gersthofen

09.04.2015

Träume in Farbe und Schwarz-Weiß

Die große Farbkraft und das starke Formenspiel der Bilder von Gigi Banini (rechts) sind in der Ausstellung im Industriepark Gersthofen Zeichnungen von Jürgen Graf gegenübergestellt.
Bild: Florian Rußler

 Welche Spannung Gigi Banini und Jürgen Graf  im Industriepark mit ihren unterschiedlichen Arbeiten erzeugen

Gersthofen Im Betriebsrestaurant des Industrieparks Gersthofen gibt's  eine neue Ausstellung: Unter dem Titel „Träume in Farbe und Schwarz-Weiß“ zeigt die weit über Augsburg hinaus bekannte Kunstmalerin Gigi Banini ihre neuesten Arbeiten. Unterstützt wird sie dabei durch den Künstler Jürgen Graf aus Meitingen, der Zeichnungen in Schwarz-Weiß präsentiert und damit einen spannungsreichen Kontrast zu den farbenfrohen Bildern von Gigi Banini schafft.

Für Gigi Banini ist diese die 84. Ausstellung nach Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. In ihren einzigartigen Bildern mit den zauberhaften Spiralen, Blumen und Formen erkennt man einen Hauch von südländischer Verspieltheit und Leidenschaft. Surreale Kompositionen treffen auf naiv anmutende Elemente und pralle Farben. Das Leben an sich, die Natur, die Tierwelt und die Fantasiewelt des Theaters sind wichtige Quellen, aus denen die Künstlerin schöpft.

Die Acrylbilder von Gigi Banini bestehen aus vielen Schichten und haben in der Regel eine längere Entstehungsgeschichte: Farbe wird deckend oder lasierend aufgetragen, eventuell übermalt und neue Details zugefügt. Dann lebt die Malerin eine Weile mit dem Bild. Wenn es dann letztlich ihren Vorstellungen entspricht, wird es abschließend mit Schutzlack lasiert und somit endgültig vollendet.

Jürgen Graf zeigt mit seinen Schwarz-Weiß-Zeichnungen einen Querschnitt über verschiedene „Zeichnungstypen“. Es handelt sich dabei unter anderem um eine schnelle Wiedergabe von Gesten, rasch hingeworfene Skizzen, Studien aus Skizzenbüchern sowie vollständig ausgeführte Kompositionen. „Man sollte eigentlich immer einen Zeichenblock und Bleistift dabei haben, um stets griffbereit alle lohnenden Eindrücke festzuhalten“, meint der gelernte Lithograf. Wichtig sind in seinen Arbeiten die jeweiligen Schatten- und Lichtverhältnisse, die den Zauber des Augenblicks wiedergeben.

Seit vielen Jahren beschäftigt er sich bereits mit dem Malen und hat in dieser Zeit einige Kunstformen ausprobiert. Sein Stil und seine Technik sind vielseitig, in „purer Lust am Malen“ entstehen meistens Aquarelle, aber auch Zeichnungen, Skizzen und Lithografien. (AL, lig)

Öffnungszeiten Die Ausstellung im Betriebsrestaurant des Industrieparks ist bis zum 16. April zu sehen. Für die Öffentlichkeit ist sie jeweils montags bis freitags in der Zeit zwischen 9 und 13 Uhr zugänglich (Eingang über die Hauptpforte in der Ludwig-Hermann-Straße).

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