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Trinkwasser: Lieber ganz genau schauen

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Kommentar Von Jana Tallevi
06.08.2018

Es ist noch offen, was in Diedorf zum Keimbefall geführt hat. Aber es ist beruhigend, dass die Behörden so genau hinschauen.

Deubach, Fischach, Königsbrunn, Dinkelscherben, Bobingen und jetzt Diedorf: Was steckt nur dahinter, dass seit Kurzem in so vielen Gemeinden des Landkreises mindestens einmal das Trinkwasser abgekocht werden muss? Wahrscheinlich wird es am Ende keine allgemeine Antwort geben. Denn schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Gründe vielfältig sind: So war es im Jahr 2013 im Falle des Versorgers Staudenwasser ein Siebenschläfer, der in den Hochbehälter in Siebnach gefallen war. In Deubach stellte sich in Folge der Abkochanordnungen heraus, dass das Versorgungsnetz für Trinkwasser umfassend erneuert werden muss. Auch in Dinkelscherben muss neu gebaut werden.

Dazu passt eine erste Einschätzung der ehemaligen Leiterin des Gesundheitsamts im Landkreis Augsburg, Christine Hagen. Sie hatte nach einer ersten Untersuchung von etwa einem Drittel aller Wasserversorger im Landkreis gesagt, zu 100 Prozent in Ordnung sei wohl keine Einrichtung.

Freilich ist noch völlig offen, was nun in Diedorf zu dem Keimbefall geführt hat. Auf jeden Fall beruhigt es doch zu wissen, dass die zuständigen Behörden jetzt so genau hinschauen. Schließlich geht es um so etwas Wichtiges wie Trinkwasser.

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