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Glaube

04.09.2019

Über 20 Vereine bei Wallfahrt in Emersacker

Die Ortsvereine in Emersacker und mehr als 20 Vereine aus umliegenden Gemeinden zogen zum Zeichen des Friedens durch den Ort.
Bild: Stefan Kuchenbaur

80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs setzen sie ein Zeichen des Friedens

Die Ortsvereine und mehr als 20 Vereine aus nah und fern kamen jüngst zur Wallfahrt, zu der sie der Vorsitzende des Soldaten- und Kameradenvereins Emersacker, Otmar Geri, begrüßte. Der stellvertretende Vorsitzende des BKV-Kreisverbandes Augsburg, Peter Motzet, erinnerte beim Totengedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges vor gut 100 Jahren und an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, fast auf den Tag genau am 1. September 1939. Der Frieden sei keine Selbstverständlichkeit, und dafür müsse auch in der heutigen Zeit, mit vielen kriegerischen Konflikten auf der Erde, erinnert und gebetet werden.

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Mit gesenkten Fahnen, unter den Klängen des Liedes vom „Alten Kameraden“ und Böllerschüssen brachten danach Teilnehmer ihre Ehrerbietung ihren gefallenen Kameraden dar.

Die Wallfahrt findet stets am ersten Sonntag im September statt. Der Zelebrant des Gottesdienstes, Monsignore Freiherr von Castell, ging in seiner Predigt auf den Ursprung des päpstlich anerkannten Wunders des Gnadenbildes „Maria zum Blute“ ein. Er zeigte den Weg der Kopie des Bildes auf, das über den Umweg Klattau in Böhmen nach Emersacker kam und hier in einem Anbau der Pfarrkirche seinen Platz gefunden hat.

Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst zogen die Vereine und Teilnehmer mit der Musikkapelle Emersacker weiter an das Kriegerdenkmal der Gemeinde. Beim Frühschoppen konnten sich die Teilnehmer stärken, bevor es wieder nach Hause ging – mit dem Versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen. (AL)

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