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Gessertshausen

14.03.2017

Umfahrung: Kommt jetzt die Bürgerbefragung?

Die B300 in Gessertshausen ist vor allem zur Hauptverkehrszeit stark belastet. Eine Umfahrung ist aber noch nicht in Sicht.
Bild: Archivbild: Marcus Merk

Gessertshausen ist beim Thema Bundesverkehrswegeplan wieder am Zug. Warum im Moment nicht weiter an der Trasse geplant wird.

In Sachen Umfahrung liegt der Ball nun wieder in der Gemeinde Gessertshausen. So sieht das der stellvertretende Leiter des Staatlichen Bauamts, Uwe Fritsch, nach einem Gespräch mit Bürgermeister Jürgen Mögele. Fritsch sagt auch, dass in den kommenden zwei bis drei Jahren an der Umfahrung für Gessertshausen nicht weiter geplant werde. Wie mehrmals berichtet, ist die Umfahrung für die Gemeinde nicht mehr im vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans zu finden. Gleichzeitig könne aber an einer möglichen Trasse weiter geplant werden, hatte in der vergangenen Woche der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz bestätigt. Nur: „Wir haben im Moment dafür gar keine Kapazitäten“, so Fritsch. Vorrang habe jetzt die Planung der Umfahrung von Diedorf und weitere Projekte im vordringlichen Bedarf. Wie Fritsch von seinem Gespräch mit dem Bürgermeister berichtet, habe dieser die Möglichkeit einer Bürgerbefragung ins Spiel gebracht. Allerdings, so die Ansicht von Fritsch, müssten dazu die jeweiligen Trassen visuell so aufbereitet werden, dass sich auch der Laie wirklich vorstellen könne, wie der jeweilige Straßenverlauf in der Wirklichkeit aussehe. „Da muss die Gemeinde vielleicht auch einmal Geld in die Hand nehmen.“ Das Staatliche Bauamt hätte in den vergangenen Jahren schon sehr viel an Zeit in die Untersuchung der Varianten investiert und alle verfügbaren Fakten geliefert. An der Entlastungsleistung gemessen ist darüber hinaus für das Staatliche Bauamt die Südumfahrung weiterhin die geeignete Lösung. Das treffe für die Bahntrasse ohne Rampe, jene Variante, für die sich der Gemeinderat im Sommer 2015 entschieden habe, nicht zu. Darüber hinaus sei die Entscheidung damals knapp gefallen. Dieses Ergebnis spreche nicht für ein eindeutiges Signal, so Fritsch. Vor der Entscheidung des Gemeinderats hatte die damalige Bürgermeisterin Claudia Schuster bereits über eine mögliche Bürgerbefragung gesprochen. Bürgermeister Jürgen Mögele wollte sich gestern zu dem Thema weiterhin nicht äußern. (jah)

Das Dossier zur raumgeordneten Südumfahrung im Internet unter

www.bvwp-projekte.de

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