Radweg

20.04.2018

Umstrittener Tunnel

Pläne zwischen Bonstetten und Peterhof

Mit Mehrheit gebilligt hat der Bauausschuss des Augsburger Kreistags die Pläne für einen Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße A5 von Bonstetten zur Staatsstraße 2036 (Nähe Peterhof).

Der gut vier Kilometer lange Weg ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises mit den Gemeinden Bonstetten und Heretsried sowie der Stadt Gersthofen und soll einschließlich Grunderwerb mehr als 1,3 Millionen Euro kosten. Baubeginn soll frühestens Ende 2019 sein, um den Arbeiten und Umleitungsstrecken für die Ortsumfahrung Adelsried nicht in die Quere zu kommen. Umstritten war im Bauausschuss die Stelle, wo der neue Radweg auf die Staatsstraße 2036 trifft, die von Gersthofen aus in den Holzwinkel führt.

Um auf den an dieser Straße verlaufenden Radweg zu gelangen, müssen Radler aus Bonstetten die Staatstraße überqueren. Das soll mithilfe einer Mittelinsel leichter gelingen.

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Von einem Durchlass für die Radler unter der Straße rät das Tiefbauamt aufgrund des Gefälles und der zusätzlichen Kosten (1,5 Millionen Euro) ab.

Für die Grünen plädierte Joachim Schoner dagegen aus Gründen der Sicherheit für einen Tunnel, und auch Jürgen Schantin (FDP) sah das so. Er verwies auf die umstrittenen Pläne des staatlichen Bauamtes für den Ausbau der Staatsstraße 2036. Würden diese umgesetzt, werde auf der Strecke schneller gefahren, und die Einmündung zur A5 könne zu einer Gefahrenstelle werden. Landrat Martin Sailer (CSU) bezeichnete einen Tunnel für Radler dagegen als „völlig überdimensioniert“. (cf)

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