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Theater

21.11.2017

Und täglich grüßt der Breznknödel

Die Freude bei der Theatergruppe in Hainhofen war groß. Ihr Stück war beim Publikum sehr gut angekommen. Das Bild zeigt von links: Günther Uhrle, Jutta Dornberger, Thorsten Lechner, Sabine Dornberger, Marina Assum, Christian Stuhler, Melanie Förster, Jens Passig.
Bild: MGV Hainhofen

In Hainhofen waren alle fünf Vorstellungen ausverkauft. Ein Stück mit Niesanfällen, Rippenstupsern und Ohrfeigen

Über fünf ausverkaufte Vorstellungen konnte sich die Theatergruppe des MGV Hainhofen bei den Aufführungen des Schwankes „Breznknödel-Deschawü“ von Ralph Wallner freuen.

Theaterleiter Thorsten Lechner, der auch als listiger Breznknödel essender Lausbub Fips einen nicht unerheblichen Teil zum Gelingen der Vorstellungen beitrug, hatte mit seiner Truppe ein kurzweiliges, pointenreiches und mit Überraschungen gespicktes Stück einstudiert.

Zu den bewährten Schauspielern gesellte sich heuer Sabine Dornberger, die als Haushälterin Emma in ihrer Premierensaison nicht nur mit ihren Niesanfällen überzeugen konnte.

Während Günther Uhrle als Ignaz Igel, ein erfolgloser Heimatromanautor, beängstigend nahe am Wahnsinn agierte, verkörperte Jens Passig den korrupten Bürgermeister und Bierbrauer Hopfmoser so perfekt, dass sich mancher Politiker eine Scheibe abschneiden könnte.

Marina Assum spielte die hübsche, aber zickige Hanni Igel, die einmal sogar einen Sprung aus dem Fenster wagen musste, so authentisch, dass Christian Stuhler als Flori Rosser an ihrer Seite einige Rippenstupser und Ohrfeigen einfing, in seiner Rolle aber mehr als nur gut war.

Die beiden Dorfratschen Geschaftlingerin (Jutta Dornberger) und Betbichlerin (Melanie Förster) punkteten mit markigen Sprüchen und lebensechter Darstellung in Sprache und Erscheinungsbild beim begeisterten Publikum.

Auch Annemarie Uhrle als unentbehrliche Souffleuse und Elfi Strassner, die für Licht, Vorhang und Ausrüstung zuständig war, trugen zum Gelingen der Aufführungen maßgeblich teil. (AL)

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