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Unfallbrennpunkt: Kreisel sind eine runde Sache

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Kommentar Von Maximilian Czysz
27.03.2019

Der Kreisverkehr an der Kreuzung der ehemaligen B10 und der Kreisstraße zwischen Agawang und Adelsried östlich von Horgau ist längst überfällig.

Immer wieder wird er diskutiert. Und immer wieder kracht es an der Stelle. Was muss noch passieren?

Kreisel sind ein Erfolgsmodell – das zeigen viele Beispiele im Landkreis. Eines davon ist nur wenige Kilometer entfernt. Bei Ustersbach wurde vor Jahren die Kreuzung von B300 und der Kreisstraße zwischen Mödishofen und Aretsried entschärft. Der Verkehr fließt, nur hin und wieder kommt es zu Unfällen, weil Autofahrer nicht vom Gas gehen, den Hügel in der Mitte übersehen und dann überfahren. Auch der Schwerlastverkehr hat sich arrangiert. Was also spricht gegen die gleiche Lösung bei Horgau, wenn sie laut Experten mehr Sicherheit verspricht?

Vergleichsweise hohe Kosten

Die Verkehrsplaner führen die vergleichsweise hohen Kosten von über einer halben Million Euro ins Feld und plädieren deshalb für eine günstigere Lösung: eine weitere Ampel für Linksabbieger. Die kann aber nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Denn was ist mit den jährlichen Wartungskosten und dem Stromverbrauch? Und was ist, wenn die Ampelanlage nachts ausgeschaltet wird?

Wie die Verkehrsplaner die Situation beurteilen, lesen Sie hier: Immer wieder Unfälle - muss ein Kreisel her?

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