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Unser Leben mit Corona: Ganz schön schräge Vögel als Nachbarn

Unser Leben mit Corona: Ganz schön schräge Vögel als Nachbarn
Kommentar Von Matthias Schalla
05.05.2020

Mit dem Arbeiten im Homeoffice ändert sich so einiges im Leben. Ein schöner Aspekt: Man entdeckt Dinge, die einem sonst vielleicht entgangen wären.

Das freie Zimmer stand schon lange leer. Vielleicht lag es daran, dass es mit der Zeit ein wenig windschief geworden ist. Oder der Grund war, dass ich durch die Arbeit im Büro einfach nicht mitbekommen habe, was sich daheim in der Nachbarschaft so alles tut. Wer ist neu hinzugezogen? Wer ist bereits wieder ausgezogen?

Mit dem Homeoffice hat sich nun einiges geändert. Nicht nur die Fahrten ins Büro und zurück fallen weg, was einiges an Zeitersparnis bringt. Auch das tägliche Geschehen direkt vor der Haustür ist spannender als vermutet. Wer hätte gedacht, dass bei unseren neuen Mietern die Madame das letzte Wort haben wird? Sie hatte sich zwar für die Wohnung entschieden, der arme Kerl hingegen war für den kompletten Einzug und die Einrichtung zuständig. Mei, was hat der Bursche schuften müssen, bis Madame zufrieden war. Er hat mir richtig leidgetan.

Freude in Corona-Zeit: Nachwuchs bei unseren neuen Mietern

Schon bald kündigte sich Nachwuchs bei unseren neuen Mietern an. Ich war gespannt wie ein Flitzebogen. Hoffentlich gibt es keine Komplikationen. Glücklicherweise hatte ich dank Homeoffice die Nachbarschaft ständig im Blick. Immer wieder lugte ich neugierig durchs Fenster, ob der Familienzuwachs zu sehen ist. Und endlich war es soweit.

Unser Leben mit Corona: Ganz schön schräge Vögel als Nachbarn

Die erste kleine Meise purzelte mir bei ihrem Jungfernflugversuch direkt vor die Füße. Ich hob sie vorsichtig auf und setzte sie in den Flieder. Misstrauisch beäugt von Madame und ihrem wackeren Nestbauer. Doch es ist alles gut gegangen. Und das Meisenpaar hat es offenbar überhaupt nicht gestört, dass der Nistkasten krumm und schief im Garten steht. Ganz schön schräge Vögel, diese neuen Nachbarn...!

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