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Gala

16.02.2015

Unter den Pinien von Argentinien

Im rot angestrahlten Bürgersaal Stadtbergen erfreuten sich nostalgisch geprägte Tänzerherzen an den 20er-/30er-Jahre-Klängen des Ensembles Café Arrabbiata.
Bild: Daniela Ziegler

Café Arrabbiata entführt im Stadtberger Bürgersaal mit Tanzball in die Charleston-Zeit

Feuriger Tango trifft auf schmissigen Foxtrott: Im Stadtberger Bürgersaal hat eine musikalische Zeitreise Einzug gehalten, die als pfiffige Hommage an die großen Tanzgalas der 20er- und 30er-Jahre die nostalgisch geprägten Tänzerherzen erfreute. Das Augsburger Ensemble „Café Arrabbiata“ entfaltete einen bunten Strauß an originellen Arrangements aus der Zeit der Fracks und Fransenkleider und lud alle Gäste dazu ein, zu den frechen Klängen jener schillernden Epoche selber ausgiebig das Tanzbein zu schwingen. Mit ausgelassener Spielfreude und immer den süffisanten Schalk im Nacken sitzend präsentierten die fünf Bandmitglieder die beliebtesten Unterhaltungsperlen, beginnend von den Pinien in Argentinien über den roten Mond bis hin zur Nacht, in der der Mensch nicht gern allein sein soll.

Ob schwungvoller Walzer oder frecher Charleston – die perfekt inszenierten Stücke machten rundherum Spaß und die Feierlaune der Besucher wurde zunehmend fröhlicher. Wem die Tanzschritte jener Ära, etwa jene des amerikanischen Volkstanzes Jiffy Mixer, etwas weniger geläufig waren, konnte sich diese prompt an Ort und Stelle von Belinda Schwarz und Nikos Konstantikakis beibringen lassen – das herrliche Vergnügen am heillosen „Verwurschteln und Vertanzen“ freilich immer inbegriffen.

„Ein bisschen scharf“ heißt das Motto von Café Arrabbiata, was auch an diesem Abend ohne Weiteres zutreffend war: Einige der Gäste hatten stilecht Fliegen, Federboas und Fascinators aus dem Koffer der Geschichte ausgepackt, andere fielen durch sinnliche Abendgarderobe im neckischen Jugendstil ins Auge. Doch auch wer sich einfach nur entspannen und den augenzwinkernden Klängen des Ensembles lauschen mochte, war hier auf der richtigen Veranstaltung gelandet – Faschingsvergnügen einmal völlig anders!

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