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Waldweihnacht

14.12.2015

Unter den Wipfeln ist Ruh

Einstimmung auf das Fest

Kleines Jubiläum in Lützelburg

Die Atmosphäre ist ruhig, fast lauschig auf dem Platz vor der Freilichtbühne Lützelburg am Rande des Ortes, die Ruhe des Waldes ist zu spüren. Die Lützelburger Waldweihnacht lässt jede aufgeheizte laute Party- und Konsumstimmung, die auf manchen Weihnachtsmärkten zu finden ist, vergessen.

Und so ist diese Waldweihnacht seit nunmehr 25 Jahren auch gedacht: Ein Treffpunkt für die Bewohner Lützelburgs, auch für Besucher aus der Umgebung, um sich in ruhiger, vorweihnachtlicher Atmosphäre zu unterhalten und sich die Lieder der örtlichen Musikgruppen anzuhören. Zu kaufen gab es denn auch nichts, außer dem, was zu einem weihnachtlichen Treffen an frischer Luft gehört: Punsch, Glühwein, Bratwürstchen; in einer lebenden Krippe blökten die Schafe, in mehreren Schalen prasselte warm ein Feuer.

Helmut Stürzenhofecker, der mit Martin Uhl und Ute Lochbrunner seit einigen Jahren die Waldweihnacht organisiert, erinnerte bei seiner Begrüßung an die Anfänge dieses Adventstreffens. Der Shantychor hatte es ins Leben gerufen. Er freute sich wie auch Pfarrer Franz Xaver Sontheimer darüber, dass sich der Platz vor der mit Fichten und Stern geschmückten Bühne rasch füllte. Das Vororchester des Jugendblasorchesters Lützelburg unter Leitung von Stefan Vogl eröffnete zusammen mit dem Familienchor unter Leitung von Monika Klein mit weihnachtlichen Klängen das abendliche Treffen.

Beide Gruppen stimmten mit einem kleinen Konzert auf das bevorstehende Fest und aufs Jahresende ein. Pfarrer Franz Xaver Sontheimer erinnerte in Gedichten daran, im Vorweihnachtstrubel daran zu denken, „sich ein Päckchen Zeit zu schenken“. Er schloss mit Rainer Maria Rilkes Gedicht „Verkündigung“. (pks)

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