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Gersthofen

01.08.2020

Unwetter im Freibad Gerfriedswelle: Besucher bekommen kein Geld zurück

Karten für die Gerfriedswelle in Gersthofen können derzeit nur online gebucht werden. Können sie nicht genutzt werden, verfallen sie.
Bild: Marcus Merk

Plus Ein Unwetter macht am Dienstagnachmittag den Besuch unmöglich. Wegen höherer Gewalt verfallen die gebuchten Tickets ohne Ersatz. Das hat Gründe.

Noch rarer als sonst sind in diesem Jahr die Tickets für das Gersthofer Freibad Gerfriedswelle. Denn aufgrund der Sicherheitsbestimmungen und Hygieneregelungen im Zuge der Corona-Pandemie darf nur eine eng begrenzte Zahl an Gästen den Badespaß genießen. Manchen Badegästen machte das schwere Gewitter am Dienstagnachmittag einen Strich durch die Rechnung.

Umtausch in Gersthofen nicht möglich

In einer Facebook-Gruppe beklagten sich mehrere User, die einen Besuch am Dienstagnachmittag geplant hatten, dass sie nach Schließung des Bads wegen des Gewitters ihre Tickets nicht für einen anderen Termin umtauschen oder ganz zurückgeben konnten. Wie berichtet, müssen die Tickets für die Gerfriedswelle online gebucht werden. Gebadet werden kann nur jeweils drei Stunden. Die Öffnungszeit des Bades ist gestaffelt im Drei-Schicht-System: Schicht 1 dauert von 9 bis 12 Uhr, Schicht 2 von 13 bis 16 Uhr und Schicht 3 von 17 bis 20 Uhr. In jeder Schicht werden höchstens 250 Gäste zugelassen. In den Pausen wird das Bad desinfiziert. Der Ticketpreis beträgt jeweils drei Euro, Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr erhalten freien Eintritt.

Gersthofen will größere Besucherzahl ermöglichen

Dass die Eintrittskarten nicht umgetauscht werden können, hat seine Gründe: „Ein Gewitter ist höhere Gewalt“, betont Gersthofens Rathaussprecherin Ann-Christin Joder. „Es steht in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dass Umtausch oder Rückgabe bei Online-Buchungen nicht möglich sind.“ Dies sei ähnlich wie bei Konzertveranstaltungen. „Wenn diese wetterbedingt ausfallen oder abgebrochen werden müssen, gibt’s auch kein Geld zurück“, so Joder. „Außerdem wäre die Abwicklung sehr kompliziert, da wir einen Dienstleister haben, der die Abrechnung organisiert.“

Unwetter im Freibad Gerfriedswelle: Besucher bekommen kein Geld zurück

Dass insgesamt nur höchstens 750 Besucher am Tag ins Bad gelassen werden, das ist Bürgermeister Wörle, wie er am Mittwochabend im Stadtrat betonte, sehr wichtig: „Es geht darum, dass die Menschen im Schwimmbecken die erforderlichen Sicherheitsabstände einhalten können, deshalb berechnen wir die Besucherzahl anhand der Wasserfläche und nicht anhand der Größe der Liegewiese.“ Wenn nur drei Stunden Badbesuch möglich seien, hielten sich die Gäste lieber im Wasser als auf der Wiese auf.

Ann-Christin Joder kündigt an: „Wir arbeiten derzeit an einem Konzept, wie wir mehr Besucher gleichzeitig in die Gerfriedswelle lassen können.“

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