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20.11.2019

Vereinbarung für bessere Hilfe

Bezirk und Kreis kooperieren

Mehr Bürgernähe: Das erhoffen sich Bezirkstagspräsident Martin Sailer (CSU) und Stellvertreterin Barbara Holzmann (Grüne) von einer Kooperationsvereinbarung, die nun zwischen dem Landkreis Augsburg und dem Bezirk Schwaben getroffen wurde.

Denn wenn ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung öffentliche Hilfen benötigen, ist es für sie oft schwierig zu wissen, an wen sie sich wenden sollen: den Landkreis, die kreisfreie Stadt oder den Bezirk Schwaben? Und das, obwohl das Angebot an Beratungsmöglichkeiten in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Um die Zuständigkeiten und Angebote besser aufeinander abzustimmen, trifft der Bezirk Schwaben derzeit mit den Landkreisen und kreisfreien Städten Kooperationsvereinbarungen.

Landrat Martin Sailer und die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Barbara Holzmann unterzeichneten nun das entsprechende Papier. Der Eindruck des „Behördendschungels“ müsse vermieden werden, Ziel der Kooperation sei es, den Grundsatz „Hilfen wie aus einer Hand“ zu verwirklichen, sagte Sailer. „Es geht allein um die betroffenen Menschen und darum, ihnen den Lebensalltag zu erleichtern“, so Barbara Holzmann. Die Kooperationsvereinbarung sieht noch mehr vor als eine bessere Zusammenarbeit bei Einzelfällen. „Ziel ist auch die Gestaltung inklusiver Sozialräume“, erläutert Benjamin Gunkel, beim Bezirk Schwaben für Themen der Sozialplanung zuständig. „Das soll beispielsweise durch die gegenseitige Unterstützung und Abstimmung bei Planungen wie dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept, der Teilhabestrukturplanung, dem Aktionsplan Inklusion und weiteren Vorhaben realisiert werden.“ (AL)

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