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Brauereifest

18.05.2018

Vier Tage geplanter Ausnahmezustand

Hoch her geht es beim Brauereifest in Baar, wie unser Archivfoto zeigt. Gestern wurde das diesjährige Fest mit dem Bieranstich eröffnet.

In Unterbaar wird zu Pfingsten vier Tage mit fleißigen Helfern und Tausenden Besuchern gefeiert. Gestern Abend war Bieranstich

Etwa 10000 Gäste wurden in den vergangenen Jahren beim Brauereifest in Baar gezählt. Gestern Abend fand der Bieranstich für das diesjährige Fest statt, das bis Pfingstsonntag, 20. Mai, dauert.

Mit der Beschaulichkeit ist es dann in dem 1120-Seelen-Dorf vorbei. Während der Festzeit herrscht in Baar sozusagen Ausnahmezustand.

Für Stimmung sorgen abendliche Bandauftritte. Neben der Blaskapelle Baar spielen auch die Joe Williams Band, S.O.S. und Chlorfrei. Mit einer Fotobox können die Gäste laut Veranstalter die Schnappschüsse vom Brauereifest kostenlos ausdrucken. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Prämierung der Sieger des Unterbaarer Maibaumwettbewerbs am Pfingstsamstag: Die Teilnehmerorte kommen aus den Landkreisen Aichach-Friedberg, Augsburg Stadt und Land, aus Dillingen, dem Donau-Ries und Neuburg-Schrobenhausen.

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Brauereibesitzer Franz Freiherr Groß von Trockau bezeichnet die Veranstaltung laut einer Mitteilung als Höhepunkt im Jahreslauf. Dafür seien auch große Anstrengungen notwendig. Das Fest wird von der Brauerei gemeinsam mit der Blaskapelle Baar und dem Sportverein organisiert. Etwa 2400 Stunden ehrenamtliche Arbeit fallen jedes Jahr an, den Organisationsaufwand im Vorfeld nicht mitgezählt, rechnet der Vorsitzende des Sportvereins, Wolfgang Schmid, vor.

Für die jungen Fußballer entstand ein Soccerpark

Für den Verein seien die Einnahmen aus dem Barbetrieb wichtig: So konnte für die jungen Fußballer ein Soccerpark für 40000 Euro gebaut werden. Außerdem seien Trainingsanzüge für die Jugend angeschafft worden. Demnächst stehe die Sanierung des Sportheims und des Hauptsportplatzes an. Ohne die Beteiligung am Brauereifest wäre das alles schwer zu stemmen.

Wie Schmid betont auch Kunigunde Ruisinger, Vorsitzende der Baarer Blaskapelle: „Die Einnahmen aus dem Brauereifest ermöglichen uns die Förderung unserer Jugendarbeit. In den vergangenen Jahren konnten wir auch eine Bühne anschaffen.“ Geld sei außerdem in die Tracht und die Ausstattung der Blaskapelle investiert worden.

Dass auch die Brauerei von dem Fest profitiert, versteht sich. 350 Hektoliter (35000 Liter) Bier werden beim Brauereifest an den vier Tagen getrunken, teilt Albert Eberle von Koblinski mit. Auf die Frage, wann er mit den Vorbereitungen beginnen müsse, antwortet der Brauereimeister: „Nach dem Fest ist vor dem Fest.“

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