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Antrag

21.08.2011

Vom Hundeklo zum Spielparadies

So wie in Steppach sollen Stadtbergens Spielplätze aufgewertet werden.
Bild: Foto: privat

Stadtberger Grünen-Fraktion will Spielplätze aufwerten und verweist dazu auf das gelungene Beispiel in Neusäß-Steppach

Stadtbergen Zu ihrem alten Glanz wollen die Stadtberger Grünen dem Welserspielplatz in Leitershofen und dem Deuringer Spielplatz am Rotspitzweg spätestens im nächsten Frühjahr verhelfen. Anlass für die Anträge an den Stadtrat waren zahlreiche Anregungen von Müttern und Kindern an die Fraktion, dem früher weit über Stadtbergen hinaus bekannten Welserspielplatz nach Jahren wieder einmal eine Verjüngungskur zukommen zu lassen. Dies nahmen Fraktionschef Johannes Münch und der dritte Bürgermeister Paul Reisbacher zum Anlass, sich auf den Spielplätzen einen eigenen Eindruck zu verschaffen.

Als Ergebnis stellte Münch fest, dass es bei der Sicherheit zwar noch keine Beanstandungen gebe, neue, pädagogisch wertvollere Spielgeräte bei den alten Gerätschaften jedoch keinen Luxus darstellen. Gleiches gelte auch für den Spielplatz am Rotspitzweg, der mit seinen wenigen Spielgeräten nach der Fällung der 150 Jahre alten Buche noch leerer, verlassener und trostloser wirkt.

Als modernes Positivbeispiel führte Münch den erst im Frühjahr neu angelegten Spielplatz an der Steppacher Flurstraße an, der nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen und altersgruppenübergreifend gestaltet wurde. Entsprechend werde dieser Spielplatz in der Nachbarstadt nach seinen Erkenntnissen auch gerne von Stadtberger Müttern mit Kindern bestens angenommen, so Münch.

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Nachdem beide Anträge Ende Juli im Stadtrat eingereicht wurden, gehen die Grünen davon aus, dass mit in diesem Jahr mehr als reichlich vorhandenen Resthaushaltsmitteln noch vor der Bürgermeisterwahl im Bau- und im Kulturausschuss eine positive Entscheidung getroffen werden kann. „Vielleicht schaffen wir es sogar noch in diesem Jahr, die Bagger rollen zu lassen“, so der Bürgermeisterkandidat Münch.

In der zurzeit im Wahlkampf von allen Bewerbern so oft gepriesenen Stadt der Familie müssten solche Altlasten schleunigst vom Hundeklo zum Kinderparadies aufgewertet werden. „Alles andere würde unseren guten Ruf aufs Spiel setzen und uns mehr als schlecht zu Gesicht stehen“, so Johannes Münch abschließend. (AL)

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