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Landkreis Augsburg

29.11.2018

Warum Lehrer häufig Politiker werden

Es kann also keine Rede davon sein, dass das Plenum voller Lehrer ist.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Wäre der Plenarsaal immer voll, hätten die Abgeordneten ja sonst nichts anderes zu tun, als dort zu sitzen. Ein Aufgefallen.

Das Parlament mal voller, mal leerer – aber immer voller Lehrer? Bei den Landtagsabgeordneten aus dem Augsburger Land trifft das nur zum Teil zu. Tatsächlich ist nur Maxi Deisenhofer Lehrer. Der Grünen-Politiker unterrichtete zuletzt an der Berufsschule. Als Sprecher seiner Fraktion für Sport, Medien, Digitales und Berufliche Bildung bleibt er dem Metier treu. Auch Fabian Mehring von den Freien Wählern weiß, wie es ist, vor Wissenshungrigen zu stehen: Er lehrte an der Universität Augsburg am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen. Zumindest mit Lehrkörpern zu tun hatte Carolina Trautner – sie war bis zur Wahl im Oktober Staatssekretärin für Unterricht und Kultus, ehe sie an die Seite von Familienministerin Kerstin Schreyer berufen wurde.

Die Mehrheit der Abgeordneten aus dem Augsburger Land hat ein anderes berufliches Umfeld. Es kann also keine Rede davon sein, dass das Plenum voller Lehrer ist. Und: Dass die Reihen mitunter leer sind, bedeutet ja nicht, dass die Abgeordneten – ob sie im früheren Berufsleben nun Lehrer, Juristen, Verwaltungsexperten oder Geschäftsleute waren – ihre Arbeit nicht erledigen. Auf die Perspektive kommt’s an: Wäre der Plenarsaal immer voll, hätten die Abgeordneten ja sonst nichts anderes zu tun, als dort zu sitzen.

Auch für die Lehrer aus unserem Landkreis sind die Aufgaben neu verteilt. Das machen unsere Landtagsabgeordneten jetzt.

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