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Gersthofen

04.12.2020

Was Firmenchefs in Gersthofen vermissen

Gersthofen ist bekannt für seine florierenden Gewerbegebiete.
Bild: Marcus Merk

Plus Gersthofen ist wirtschaftlich stark. Damit das so bleibt hat die Stadt in den Chefetagen der Betriebe nach Wünschen fragen lassen. Mit einem überraschenden Ergebnis.

Mehr als 13.000 Arbeitsplätze bei lediglich 22.500 Einwohnern: Dieses Zahlenverhältnis dürfte deutschlandweit einmalig sein, verkündet die Stadt Gersthofen voller Stolz auf ihrer Homepage. Doch die Verantwortlichen der wirtschaftlich so starken Kommune plagt die Befürchtung, dass das nicht so bleiben könnte. Deshalb könnte Gersthofen jetzt in die Wirtschaftsförderung in der Verwaltung investieren.

Beschlossen ist noch nichts, doch viele Stadträte zeigten sich in der jüngsten Sitzung dem Gedanken gegenüber aufgeschlossen, bis zu zwei Stellen für die Betreuung von Gewerbe und Handel zu schaffen. Wobei die zweite Stelle zur Förderung der Innenstadt wohl zum Teil staatlich gefördert würde.

Der Gersthofer Vorstoß komme zu richtigen Zeit, lobte Christian Hörmann vom Beratungsunternehmen Cima. Er hatte im Auftrag der Stadt die Erwartungen in den Chefetagen der Gersthofer Betriebe abgefragt.

Das vermissen die Chefs konkret in Gersthofen

Dort ist man vor allem mit den kurzen Wegen und der schnellen Entscheidungsfindung in der Stadtverwaltung zufrieden. Andererseits gebe es das Bedürfnis nach mehr Informationen und örtlichen Netzwerken, sagte Hörmann. Das sei ein weites Feld für eine städtische Wirtschaftsförderung. Eine ganz konkrete Anregung hatten die Chefs auch: Ihnen ist das gastronomische Angebot zu schmal. Mit Besuchern müssten sie deshalb oft auswärts speisen. Ob eine städtische Wirtschaftsförderung da helfen kann?

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