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Gersthofen

23.05.2019

Was braucht Hirblingen künftig?

Was wird aus dem alten Feuerwehrhaus? Fragen wie diese sollen bei der Dorferneuerung geklärt werden.

 Arbeitskreise beraten über Entwicklung des Gersthofer Stadtteils. Bis zum Jahresende soll feststehen, was gemacht wird

Ist ein Rückbau der Hirblinger Ortsdurchfahrt sinnvoll? Was wird aus dem alten Feuerwehrhaus? Fragen wie diese sollen bei der Dorferneuerung geklärt werden. Im Planungsausschuss befassten sich die Gersthofer Stadträte mit dem aktuellen Stand des Projekts.

Seit mehreren Jahren plant die Stadt Gersthofen schon eine Dorferneuerung im Stadtteil Hirblingen. Die Stadt Gersthofen arbeitet dabei mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in Krumbach zusammen. Derzeit können die Bürger selbst mit Vorschlägen an der Vorplanung mitwirken. Das Gute daran: Werden Maßnahmen umgesetzt, werden die Anwohner nicht mehr finanziell daran beteiligt. Dies ist eine Folge der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge durch die bayerische Staatsregierung.

Arbeitskreis denkt nach, wo‘s im Ort hakt

Momentan beschäftigt sich ein Arbeitskreis aus Bürgern, Vertretern der Stadt Gersthofen, des Amtes für Ländliche Entwicklung Schwaben sowie des Planungsbüros Steidle & Felgentreu Landschaftsarchitekten mit der Frage, wie Hirblingen künftig weiterentwickelt werden soll. Dreimal hat dieser Arbeitskreis bereits getagt und sich unter anderem mit den Potenzialen und Mängeln bei verschiedenen Aspekten in Hirblingen auseinandergesetzt.

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Anfang 2018 wurde der Gersthofer Stadtteil Hirblingen in das Bayerische Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen. Als Start des Projekts diente ein gemeinsames Anlegen einer Blumenwiese am östlichen Ortseingang. Sie soll dem Schild mit dem Projektlogo einen passenden Rahmen bieten.

Danach wurde jedem Haushalt ein Bürgerbefragungsbogen zugestellt, um die Bedürfnisse, Wünsche, Probleme und Anregungen zu identifizieren. Im Juni nun soll beim nächsten Arbeitskreistreffen ein Katalog mit Maßnahmen aufgestellt werden, die Hirblingen zukunftsfähig machen sollen.

Diese Liste geht dann an das Amt für Ländliche Entwicklung. Dort wird geprüft und entschieden, welche Maßnahmen gefördert werden können. Peter Schönfelder (SPD/Grüne) wollte wissen, wie die künftige Nutzung des alten Feuerwehrhauses aussehen soll. Zweiter Bürgermeister Stefan Buck, der die Sitzung leitete, entgegnete: „Das fällt nicht unter das Thema Dorferneuerung, aber wir nehmen die Anregung gerne auf.“

 Straßenverengung am Hirblinger Ortseingang entfernen

Markus Brem (FW) wiederum hielt es für unabdingbar, dass in den Arbeitskreisen auch über die Verlegung von Glasfaserkabeln im ganzen Ort gesprochen werde. „Die Straßenverengung am östlichen Ortseingang sollte wieder entfernt werden, und im Bereich der Wertinger Straße sollte ebenfalls auf Verengungen der Ortsdurchfahrt verzichtet werden“, forderte er. Es sei auch darauf zu achten, dass die künftige Nutzung des alten Feuerwehrhauses den Hirblingern zugutekomme. Die Anregungen der Arbeitskreise sollten vom Stadtrat und der Stadtverwaltung „wohlwollend oder sogar beherzt“ behandelt werden. „Denn der Prozess war bisher sehr zielführend und werthaltig“, betonte Brem.

Peter Schönfelder verwies auch auf die große Lärmbelästigung, welche der Verkehr auf der Umgehungsstraße für die Anwohner bedeute. Diese müsse auch behandelt werden. „Da werden schon alle Hirblinger Stadträte darauf achten, dass dieses Thema nicht vergessen wird“, zeigte sich Stefan Buck sicher.

Bis zum Herbst/Winter dieses Jahres soll der Prozess abgeschlossen sein, die Maßnahmen sollen feststehen, die verwirklicht werden sollen. „Diese werden dann den Bürgern vorgestellt“, kündigte Stefan Buck an.

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