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Was den Weg zur Schule gefährlich macht

Was den Weg zur Schule gefährlich macht
Kommentar Von Christoph Frey
10.09.2019

Den Unfall-Statistiken des ADAC zufolge verunglücken inzwischen mehr Kinder im Auto ihrer Eltern als zu Fuß.

Zwei Mädchen marschieren zu einem einflussreichen Politiker und – schwupps – wird der Schulweg mit einer Ampel besser gesichert: So einfach ist die Lösung leider selten. Grundsätzlich aber ist das Unterfangen, den Schulweg für Kinder so sicher wie möglich zu machen, eine Erfolgsgeschichte. Das zeigen die Zahlen.

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Sicher gehört auch Glück dazu, dass in der Region seit mehr als zehn Jahren kein auf dem Schulweg tödlich verunglücktes Kind zu beklagen war, aber es wird auch eine Menge dafür getan. Zuvorderst sind dabei die Schulweghelfer zu nennen, die bei Wind und Wetter den Kleinen über die Straße helfen. Dennoch trauen viele Eltern dem Frieden nicht und bringen ihre Kinder lieber selbst mit dem Auto zur Schule - wobei die Sorge um die Sicherheit hier nur ein Aspekt ist. In den durchgetakteten Tagesablauf vieler Familien scheint es oft einfach besser zu passen, wenn der Nachwuchs im Eltern-Taxi in den Unterricht chauffiert wird.

Das Blöde daran: Die chauffierenden Eltern – oft in Eile – erreichen das Gegenteil dessen, was sie beabsichtigen. Sie machen den Schulweg gefährlicher. Den Unfall-Statistiken des ADAC zufolge verunglücken inzwischen mehr Kinder im Auto ihrer Eltern als zu Fuß.

Was den Weg zur Schule gefährlich macht

Wie die beiden Mädchen aus Welden für eine Ampel sorgte, lesen Sie hier.

Wie die beiden Mädchen in Welden für eine Ampel sorgten, lesen Sie hier.

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