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Bürgerversammlung

30.11.2018

Was die Menschen in Altenmünster beschäftigt

Bürgermeister Bernhard Walter stellt sich den Fragen der Anwohner. Es gibt auch Beschwerden

Bei den Bürgerversammlungen in Altenmünster und den Ortsteilen konnten Bürger Fragen stellen. Was die Menschen besonders beschäftigt, haben wir zusammengefasst.

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Eine Hundetoilette und Abfallbehälter für Kotbeutel forderte ein Besucher, ein anderer regte an, die Wanderwege an der Zusam aufzukiesen. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass der Kanal in der Violauer Straße versandet sei. Thema war auch die Frage, ob der Hennhofer Weg im Zuge der Kindergartenerweiterung geschlossen werden solle: Eine solche Schließung widerspreche allen Überlegungen im Sinne der Ortsentwicklung und Verkehrsführung, kritisierte ein Bürger, und ein weiterer regte an, den Kindergarten in Richtung Sportheim zu erweitern.

Klagen über die vermoosten Wasserbecken auf dem Friedhof und darüber, dass der Weg beim Jagdstadel sich abgesenkt habe, wurden in Zusamzell laut. Ein Bürger erkundigte sich nach dem Planungsstand für die Radwege nach Hennhofen und Altenmünster-Hausen-Wertingen, ein anderer nach der Entwicklung der hausärztlichen Versorgung in der Gemeinde.

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Der Schwerlastverkehr liegt den Neumünsterern im Magen: Sie beschwerten sich über zu schnell fahrende Lastwagen, die zudem die Fahrbahndecke der Ortsdurchfahrt beschädigten. Die Baustelle der Firma Tiefbau Steppe sei zu schlecht beschildert; deshalb führen viele Lkw irrtümlich in die Kreuzstraße, wo sie nicht wenden könnten. Außerdem regte sich Unmut darüber, dass zu viele Bauplätze an Auswärtige verkauft und die Bedenken der eingesessenen Bürger bei der Bauleitplanung nicht berücksichtigt würden.

Mehrere Bürger fragten, wann ein Baugebiet in Hennhofen ausgewiesen werde, und regten an, bei jüngeren Einwohnern das Interesse an Baugrund abzufragen. Ein Hennhofener wies auf die Gefahr durch den Eichenprozessionsspinner am Spielplatz des Orts hin. Kritik am geplanten Radweg Hennhofen-Hausen äußerte ein Besucher. Er nannte den Weg „überzogen und überflüssig“ und setzte sich für einen Radweg zwischen Hennhofen und Zusamzell ein.

Die Baugebiete in Altenmünster bezeichnete ein Bürger in Baiershofen als zu unruhig und kritisierte die Gestaltung der Häuser. Ein anderer forderte, einen hässlichen gelben Container endlich abzutransportieren. Darauf antwortete Bürgermeister Bernhard Walter, der Besitzer werde seit Jahren immer wieder angeschrieben, reagiere aber nicht.

Auch in Eppishofen wurde Kritik an den Erklärungen zur gesplitteten Abwassergebühr geäußert: Sie seien zu umfangreich und nicht verständlich gewesen. Ein Bürger fragte, warum an der A21 Markierungsarbeiten vorgenommen worden seien, während beispielsweise die erforderliche Sanierung der Kanaldeckel zurückgestellt werde. Zwei Vorschläge zur Entlastung der Straße am Stuhlenberg lauteten, die Straße für den Schwerlastverkehr zu sperren und/oder eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer einzuführen.

Bei der letzten Bürgerversammlung des Jahres wurde eine bessere Beschilderung der Wanderwege in Altenmünster und Umgebung gefordert. Ein Violauer Bürger bezweifelte, dass die Erschließung der wenigen neuen Bauplätze in Violau kostendeckend sein könne. Er bezeichnete außerdem den Schuldenstand der Gemeinde als zu hoch und kritisierte die Informationspolitik der Gemeinde zu den Abwassergebühren. Probleme beim Schneeräumen im neuen Gewerbegebiet am Kreisverkehr sagte ein Unterschöneberger voraus: Die Straßen dort seien zu schmal.

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