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Landkreis Augsburg

04.11.2019

Was jetzt noch im Garten zu tun ist

Jetzt gibt es jedenfalls nochmal ordentlich was zu tun, bevor es dann für Mensch und Natur in die wohlverdiente Winterpause geht.
Bild: Weizenegger (Symbolbild)

Bevor es auch im Augsburger Land in die Winterpause geht, sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Der November ist da, die Tage werden kürzer, das Sonnenlicht weniger und draußen wird es kalt und ungemütlich. Karl der Große nannte den elften Monat „Windmond“ und wenn man raus geht, kann man die Bezeichnung gut verstehen. Früher hieß der November auch Wintermonat oder Nebelung. Im römischen Kalender war es übrigens der neunte Monat (lat. novem bedeutet neun), da die Römer erst ab 153 v. Chr. das Jahr zwei Monate früher beginnen ließen.

Jetzt gibt es jedenfalls nochmal ordentlich was zu tun, bevor es dann für Mensch und Natur in die wohlverdiente Winterpause geht. Wer gerne noch Blumenzwiebeln pflanzen möchte, hat nun die letzte Gelegenheit, denn die können nur noch gepflanzt werden, bevor der Frost den Boden erreicht. Egal ob Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokus oder die leuchtend bunten Steppenkerzen - all diese Blumen erfreuen dann im nächsten Frühjahr das Gärtnerherz. Und das Schöne ist, dass die Blumenzwiebeln aktuell Tiefpreisniveau haben. Fleiß im Spätherbst wird also in vielerlei Hinsicht belohnt.

So werden Blumenzwiebeln richtig gesetzt

Pflegeleichte Frühjahrsblüher sind die Strahlenanemone für Steingärten oder Töpfe und Pflanzschalen sowie das beliebte, aber auch giftige Buschwindröschen unter Sträuchern und Laubbäumen. Ihre Wurzel-Rhizome pflanzt man etwa drei bis fünf Zentimeter tief. Man sollte sie zuvor aber in Wasser legen, da sie nicht austrocknen dürfen. Die Faustregel für die Pflanzung lautet: Blumenzwiebeln werden zwei bis drei Mal so tief gesetzt wie ihre Größe ist.

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Die meisten Kübelpflanzen werden jetzt ins Winterquartier geholt und dabei gilt: Je wärmer das vorgesehene Quartier ist, desto heller muss es auch sein. Der Oleander oder auch der Olivenbaum ertragen leichte Fröste. Da die Lichtverhältnisse bei Einlagerung nie optimal sind, sollte man gerade bei den beiden robusten Arten darauf achten, dass sie so lange wie möglich draußen sind.

Gefäße am besten an einer Hauswand platzieren

Winterharte Kübelpflanzen benötigen eine dicke Isolierschicht beispielsweise aus Jute, damit der Wurzelballen nicht durchfriert. Um den Stamm kann Reisig gelegt werden. Damit die Töpfe nicht anfrieren, stellt man sie auf Styropor. Die Gefäße am besten an einer Hauswand platzieren, jedoch nicht die Südseite und geschützt vor dem Ostwind. Wenn es frostfrei ist, darf man sie gerne auch mal gießen. Die Wurzeln der Topfstauden frieren viel leichter als im Freiland. Deshalb müssen diese ebenfalls vor Kälte geschützt werden. Wenn man sie dicht aneinander in eine Kiste gibt und Zwischenräume mit Rindenmulch auffüllt, überstehen sie den Winter gut. Wichtig für alle Topfpflanzen: Regelmäßiges Gießen. Denn die Wurzeln dürfen weder nass sein, noch austrocknen. Denn vertrocknet ist vertrocknet und somit hinüber.

Wer seine Kübelpflanzen in einem unbeheizten Gewächshaus überwintern lässt, kann große Schalen mit Wasser befüllen. Denn das Wasser speichert Wärme und gibt diese bei niedrigen Temperaturen wieder ab.

Das letzte Laub auf dem Rasen muss gerecht werden, wenn man im nächsten Jahr keine braunen Kahlstellen haben möchte und man kann noch einmal Mähen und Düngen. Auf den Beeten darf Herbstlaub gerne liegen als natürlicher Schutz liegen bleiben.

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