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Leistungsprüfung

24.05.2018

Was tun bei nächtlichem Verkehrsunfall?

Die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Langweid freuen sich der erfolgreichen Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“.
Bild: Johann Buchart

Langweider Feuerwehrler zeigten hervorragende Ergebnisse

Drei Durchgänge waren erforderlich, um alle 20 Teilnehmer an der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ bei der Freiwilligen Feuerwehr Langweid zu testen. „Man merkt die gute Vorbereitung und dass es euch Spaß gemacht hat“, fasste Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister die Leistung zusammen.

Die vor einigen Jahren neu strukturierte Leistungsprüfung in der technischen Hilfeleistung soll sich am täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehren orientieren. Praxisgerecht wird als Ausgangslage für die Einsatzübung ein nächtlicher Verkehrsunfall angenommen.

Nach dem Einsatzbefehl müssen der Verkehr abgesichert, die Einsatzstelle beleuchtet und gegen Brandgefahr gesichert werden. Der Melder hat die verunfallte Person zu betreuen. Zwischenzeitlich sind dann auch die Rettungsschere und der Spreizer einsatzbereit. Um die 240 Sekunden Zeitvorgabe einzuhalten, ist ein äußerst konzentrierter Prüfungsablauf erforderlich. Hinzu kommen stufenabhängige Zusatzaufgaben, die jeweils ausgelost werden.

Das Team um den Jugendwart Thomas Hörmann, der als Gruppenführer teilnahm, zeigte eine souveräne Leistung. Alle drei Prüfungsdurchgänge erfolgten nahezu fehlerfrei. Vorbereitet hatten die Feuerwehrler stellvertretender Kommandant Christian Steiner und Jugendwart Thomas Hörmann.

Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister und die Schiedsrichter Stephan Kratzer und Gottfried Reiter attestierten den Prüflingen eine tadellose Leistung. Für fünf Mitglieder der Jugendfeuerwehr war es die erste Leistungsprüfung, aber auch die breite Streuung mit 40 Jahren Unterschied zwischen dem jüngsten und dem ältesten Prüfling und nicht zu vergessen die fünf weiblichen Teilnehmerinnen, sei bemerkenswert, betonte Langweids Kommandant Markus Kopold.

Aus den Händen von Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister erhielten Laura Dirr, Verena Dirr, Daniel Maser, Simon-Luca Napolitano und Michael Seitz das Leistungsabzeichen der Stufe Bronze. Silber erreichten Franziska Machold, Simon Strempfl und Kaan Moustafa. Gold erzielten Sabrina Dehm, Timm Burggraf, Markus Steigleder und Caroline Schiestel. Gold-Blau gab es für Martin Schallner, Maximilian Lechner und Simon Faulhaber. Thomas Hörmann, Andreas Biele und Dominik Kratzer erhielten das Abzeichen der Stufe Gold-Grün. Für Otto Pauli und Michael Hinz war es die letzte Prüfung, sie bekamen das höchste Abzeichen Gold-Rot überreicht. (art)

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