Wasser-Streit ufert aus

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Kommentar Von Maximilian Czysz
12.07.2018

Was hinter den Kulissen im Streit um die Abkochanordnung und die Chlorung passiert, dürfte den meisten Dinkelscherbern im Augenblick völlig egal sein.

Sie möchten wissen, wann sie nicht mehr abkochen müssen und wann sie ihr Wasser wieder bedenkenlos trinken können.

Sie haben vermutlich Verständnis dafür, dass die Gemeinde auf Nummer sicher gegangen ist und deshalb das Abkochgebot noch über das Wochenende aufrechterhalten hat.

Kein Verständnis gibt es dafür, wenn der Bürgermeister nach dem Wochenende nicht selbst aktiv wird. Warum beharrt er auf der Schriftform, wenn er mit einer kleinen Nachfrage die Situation für viele Bewohner erleichtern kann?

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Klar: Kalb will nach den Vorkommnissen der Vergangenheit eine klare Aktenlage haben. Er will sich nichts nachsagen lassen. Klar ist auch: Das Vertrauenverhältnis zwischen Gemeinde und Behörde hat gelitten, vielleicht existiert es nicht mehr.

Doch abzuwarten, bis die Behörde eine Nachricht in der gewünschten Form schickt, wird dem Thema nicht gerecht. Es ist viel zu ernst, um mit Formalitäten zu argumentieren. Sonst entsteht am Ende der Eindruck, dass ein ausufernder Streit auf dem Rücken der Bürger ausgetragen wird.

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