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Übung

05.08.2015

Wasserfördersystem Bayern besteht Test

Bei einer Großübung von 13 Feuerwehren in Westendorf wurde ein Brand bei der örtlichen Kunststofffabrik angenommen und dabei eine Wasserförderkomponente für Schwaben (hier im Bild) getestet.
Bild: Alfred Zinsmeister

An einer Kunststofffabrik in Westendorf bekämpfen 13 Feuerwehren angenommenen Brand

Kurz nach 15 Uhr heulten am vergangenen Samstag die Sirenen in Westendorf und Umgebung. Die Großübung bei der Kunststofffabrik GIWA in Westendorf war angesagt, die Feuerwehren wussten also Bescheid. Auch das „Wasserfördersystem Bayern“, das beim Brand der Firma WIBO in Meitingen erstmals eingesetzt wurde, kam in Westendorf zum Einsatz.

Um 15.05 Uhr wurden zunächst 13 Feuerwehren alarmiert. Die Einsatzleitung übernahm der Westendorfer Kommandant Johannes Wiedemann, der zusammen mit Kreisbrandmeister und einigen Feuerwehrkameraden die Übung ausgearbeitet hatte. Unterstützt wurde er vor Ort von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) aus Dinkelscherben. Zunächst galt es für die Feuerwehren aus Westendorf, Ostendorf, Nordendorf, Meitingen, Langweid, Thierhaupten, Ellgau, Neukirchen, Allmannshofen, Ehingen, Ortlfingen, Kühlenthal und Waltershofen massive Löschangriffe rund um das Fertigungsgebäude in der Gewerbestraße aufzubauen. Ziel war es hierbei zunächst, die Ergiebigkeit der örtlichen Löschwasserentnahmestellen zu prüfen und einer Belastung zu unterziehen. Per Funkspruch wurde zudem die Wasserförderkomponente für Schwaben abgerufen, die bei der Berufsfeuerwehr Augsburg untergebracht ist. Drei Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr waren mit einer Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Pfersee am Feuerwehrhaus in Gersthofen in Bereitschaft für diese Großübung. Nach Eintreffen in Westendorf erfolgte eine Einweisung zur 900 Meter vom Einsatzort entfernten Schmutter. Unter den Augen von Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister, Kreisbrandinspektor Rainer Kuchenbaur und Kreisbrandmeister Georg Lipp sowie dem Westendorfer Bürgermeister Richter und der Kühlenthaler Bürgermeisterin Iris Harms wurde vom die Pumpeneinheit abgeladen, das Pumpenmodul ins Wasser gelassen und die großen F-Schläuche während der Fahrt mit Tempo 40 km/h rasch entlang der Hauptstraße verlegt. Mit dem Wasserfördersystem Bayern konnten auf diese Weise 4000 Liter Löschwasser pro Minute bei 3,2 bar Druck an die Einsatzstelle gepumpt werden. Hier wurden jetzt mehrere Fahrzeuge vor Ort mit Wasser aus der Schmutter versorgt und die Förderleistung des vom Freistaat Bayern beschafften Systems getestet.

Nach eineinhalb Stunden erfolgte der Funkspruch „Übungsende“. Aber es dauerte noch bis 18 Uhr bis alles wieder verladen war. Kreisbrandrat Zinsmeister bedankte sich bei den 185 Feuerwehrleuten für die Zeit, die sie am Samstagnachmittag für die Großübung aufgebracht hatten. Die Großübung mit 28 Einsatzfahrzeugen sei sehr zufriedenstellend verlaufen und habe nützliche Erkenntnisse erbracht. Von der Firmenleitung wurde im Anschluss eine Verpflegung für die Teilnehmer bereitgestellt. (AL)

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