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Feuerwehr

25.07.2018

Wasserversorgung besteht Test

Das Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 der Freiwilligen Feuerwehr Langweid im Einsatz.
Bild: Johann Buchart

Bei Hauptübung in Langweid war auch das Leitungsnetz gefragt

Brand in einer Schreinerei am Ortsrand von Langweid – dies war die Aufgabenstellung bei der Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Langweid. 40 Feuerwehrleute zeigten trotz der hochsommerlichen Temperaturen einen koordinierten Übungsablauf.

Regelmäßig dienen Gewerbe- und Industrieobjekte im Ortsgebiet von Langweid als Objekte für Hauptübungen. Die örtlichen Gegebenheiten kennenzulernen, die dortige Wasserversorgung zu testen und außerdem den eigenen Ausbildungsstand auf die Probe zu stellen, das sind die Ziele dieser jährlichen Tests.

Die alteingesessene Schreinerei Mayer am nördlichen Ortende von Langweid bot mit ihrem weitläufigen Betriebsgelände optimale Bedingungen, um das Zusammenwirken der gesamten Wehr auf den Prüfstand zu stellen. Das Szenario war dabei ein Brand mit eingeschlossenen Personen.

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Mit insgesamt sechs Einsatzfahrzeugen rückte die Langweider Feuerwehr an, wobei auch die Jugendgruppe mit von der Partie war. Übungsrauch quoll weithin sichtbar aus den Gebäudeteilen. Hilferufe von eingeschlossenen Arbeitern waren zu hören. Die Kommandanten Markus Kopold und Christian Steiner dirigierten das Einsatzgeschehen.

Die Drehleiter ging sofort in Position, um die Brandausbreitung über das Hallendach zu verhindern. Atemschutzgeräteträger begannen unverzüglich, in den Gebäudeteilen nach eingeschlossenen Personen zu suchen und die Brandbekämpfung im Innenangriff zu unterstützen.

Die in einem höher gelegenen Aufenthaltsraum festsitzenden Arbeiter wurden klassisch mit Steckleitern über die Fenster aus dem Gebäude gebracht. Die anderen Kräfte konzentrierten sich auf die Brandbekämpfung.

Zur Wasserversorgung dienten verschiedene Hydranten, die teilweise über längere Schlauchstrecken eingebunden werden mussten. Diese Aufgabe übernahm das Team des Versorgungslastwagens. Ein Hochdrucklüfter sorgte zudem für eine zügige Entrauchung der Werkstatt- und Lagerhallen.

Auch die Jugendgruppe war in das Einsatzgeschehen integriert und brachte mehrere Strahlrohre in Position. Die Personenrettung und -suche war dann rasch abgearbeitet, und besonders die eingesetzten Strahlrohre samt der Wasserwerfer boten ein imposantes Bild.

Bei der Manöverkritik fasste Kommandant Markus Kopold den Einsatzablauf zusammen und erläuterte die Besonderheiten des Objekts. „Auch die örtliche Wasserversorgung hat den Test bestanden“, so der Kommandant. Langweids Bürgermeister Jürgen Gilg dankte seiner Feuerwehr für die beeindruckende Demonstration. (art)

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