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Gemeinderat

14.09.2019

Weg frei für neues Gewerbegebiet

In Emersacker werden die Pläne für ein neues Baugebiet vorgestellt. Auch zum Kindergarten gibt es Neues

Neue Pläne fürs Gewerbegebiet wurden in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Emersacker vorgestellt. Ein 5600 Quadratmeter großes Grundstück soll zwei Gewerbebetriebe beherbergen. Der Planer stellte zwei Varianten vor. Eine davon sah eine Erschließungsmöglichkeit zu der dahinter liegenden Fläche mittels einer Stichstraße vor. Die Zufahrt bei beiden Varianten war in Anlehnung an einen klassischen Wendehammer, der auch Lastwagen das Wenden ermöglicht, geplant.

Bürgermeister Michael Müller warb für die Variante mit der Stichstraße, die aber vorerst nicht gebaut werden würde. Damit hätte die Gemeinde in Zukunft die Option einer Erweiterung des Gewerbegebietes, denn eine Zufahrt über das Wohngebiet sowie eine weitere Zufahrt von der Staatsstraße seien nicht möglich. Nach längerer Diskussion entschied der Gemeinderat mit 6:3 Stimmen, ein Mischgebiet mit der Möglichkeit der Wohnbebauung auszuweisen. Mit 4:5 stimmte das Gremium gegen die Einplanung der Stichstraße.

In der nächsten Sitzung sollen der Bebauungsplan und parallel dazu die Flächennutzungsplanänderung auf den Weg gebracht werden.

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Im August sind aus Heretsried zwei Flüchtlingsfamilien in die Asylbewerberunterkunft in Emersacker verlegt worden. Im Helferkreis gibt es derzeit zu wenige Helfer, um alle Familien angemessen unterstützen zu können. Dringend werden neue Helfer – zum Beispiel für einen Fahrdienst zur Tafel nach Welden oder zum Arzt – gesucht.

Gesucht wird außerdem jemand, der eine bereits anerkannte syrische Familie bei der Wohnungssuche unterstützt.

Der Kindergarten-Neubau soll am 30. Oktober bezogen werden. Das sei sportlich, erklärte Bürgermeister Müller. Im Augenblick sei der Fliesenleger noch nicht mit seiner Arbeit fertig. Die Eiche, die sehr nah am Gebäude steht, sorgt bereits für Verschmutzungen auf dem Flachdach. Der Rathauschef stellte die Möglichkeit vor, noch während der Bauphase Betonplatten auf dem Dach zu verlegen. Die Reinigung wäre dann einfacher. Die Mehrkosten würden 9000 Euro betragen. Der Gemeinderat entschied dagegen.

Eine Elternbefragung hat ergeben, dass sich ein Drittel aller Eltern längere Öffnungszeiten wünschen.

In der kommenden Woche soll im vom Brand beschädigten Mansardengebäude am Schloss ein Trägerbalken mit einer Spannweite von 6,5 Meter und 1,2 Meter Höhe eingebaut werden. An diesem hängen dann künftig die Deckenbalken des Gebäudes.

Die Straße im Neubaugebiet wurde zum Buchenweg gewidmet.

Diskutiert wurde über die Gefährlichkeit der Kreuzung Sportplatzstraße/Flurstraße. Insbesondere bei Sportveranstaltungen wird hier zu schnell gefahren und die Rechts-vor-links-Regelung missachtet. Laut Polizei hat es an der Kreuzung in der Vergangenheit keine Unfälle gegeben. Sowohl Polizei als auch Verwaltung empfehlen, keine Verkehrsschilder aufzustellen.

Die Beleuchtung im Gemeindestadel ist defekt und muss erneuert werden. Um einen Auftrag vergeben zu können, fehlt noch ein zweites Angebot.

Am 22. September veranstaltet die Feuerwehr einen Tag der offenen Tür. Die Bürger haben dabei die Gelegenheit, sich mit den neuen Defibrillatoren der Gemeinde vertraut zu machen.

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