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06.06.2009

Wegekreuz soll nach Stadtbergen

Stadtbergen (ska) - Geht es nach der Fraktion Pro Stadtbergen, soll das alte Wegekreuz, welches viele Jahre an der Grenze zwischen Stadtbergen und Augsburg an der Stadtberger Straße/Ecke Nestackerweg stand, im Osten der Parkanlage des Amtes für Landwirtschaft einen neuen Platz finden. Das Kreuz auf Augsburger Flur - laut Pro-Stadtbergen-Fraktionschef Günther Oppel 80 bis 100 Jahre alt - war samt einer Robinie im März verschwunden (wir berichteten). Übrig blieb zunächst ein Baumstumpf, das Kreuz wird seitdem auf dem Sheridan-Gelände zwischengelagert.

Der Stadtberger Bauamtsleiter Ulrich Lange versprach, den Standortvorschlag an die Behörden der Fuggerstadt weiterzuleiten. Allerdings würden die Fäden, so Lange, weiterhin in der Nachbarstadt zusammenlaufen. Johannes Münch (Fraktion Grüne/Thum) forderte, dass nicht nur das Wegkreuz wieder errichtet werden müsse, sondern auch eine Ersatzpflanzung für die Robinie vorgenommen werden solle. Viele Stadtberger, aber auch Pferseer hatten sich bestürzt darüber geäußert, dass der beliebte Anlaufpunkt in der Nachbarschaft verwaist war.

Anrufer hatten ihrem Ärger auch im Stadtberger Rathaus Luft gemacht. Das zuständige Amt für Grünordnung und Naturschutz begründete die Baumfällaktion damit, dass die Robinie - auch Scheinakazie genannt - den Bauarbeiten auf dem Sheridan-Gelände im Weg sei. Schließlich werde sich der Verlauf der Straße verändern.

Standort am Einkaufszentrum nicht angemessen

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Mit dem im Entstehen begriffenen neuen Wohn- und Gewerbegebiet auf dem früheren Kasernengelände erklärt das Augsburger Stadtplanungsamt auch das Verschwinden des Wegekreuzes.

Der Standort sei nicht mehr angemessen, da auf der Höhe des Kreuzes ein Einkaufszentrum entstehen soll.

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