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Gablingen

31.05.2020

Welche Themen Bürgermeisterin Ruf in den ersten Wochen beschäftigten

Seit etwa einem Monat steht Karina Ruf jetzt offiziell an der Spitze der Gemeinde Gablingen. In ihren neuen Beruf startete sie unter besonderen Umständen. Trotzdem ist es ihr bisher gut ergangen, erklärt Ruf.

Plus Gablingens neue Bürgermeisterin Karina Ruf fühlt sich mit ihrer Aufgabe wohl. Wie sie ihren ersten Monat als Rathauschefin erlebt hat.

Seit etwa einem Monat steht Karina Ruf jetzt offiziell an der Spitze der Gemeinde Gablingen. In ihren neuen Beruf startete sie unter besonderen Umständen: Schon während des Wahlkampfs musste sie auf Abstand zu ihren Bürgern bleiben. Die Stichwahl, in der sie ihren Kontrahenten Jürgen Schantin knapp hinter sich ließ, fand als reine Briefwahl statt; ihre erste Sitzung und bisher alle folgenden musste Ruf in der Mehrzweckhalle durchführen, damit sowohl die Zuschauer und auch die Gemeinderäte Abstand halten konnten.

Vor allem Gablinger Sitzungen vorbereitet

Trotzdem „ist es mir bisher gut ergangen“, erklärt Ruf. Während des ersten Monats im Amt habe sie eigentlich vor allem Gemeinderatssitzungen vor- und nachbereitet. Dreimal traf sich das Gremium mittlerweile schon in der neuen Zusammensetzung und unter der Rufs Leitung. „Ohne meinem Vorgänger damit einen Vorwurf zu machen, ist durch die Corona-Pandemie einiges liegen geblieben“, sagt sie und ergänzt: „Es brauchte jetzt einige Beschlüsse, um die Dinge ins Laufen zu bringen.“

 

Der Start in ihre neue Aufgabe ist Ruf nicht besonders schwergefallen. „Ich war gut vorbereitet“, sagt sie. Auf der einen Seite führt sie das auf ihr langjähriges Engagement als Gemeinderätin und Zweite Bürgermeisterin unter Karl Hörmann zurück. „Ich kenne die Themen“, betont Ruf. Auf der anderen Seite hätten auch die Übergabegespräche mit ihrem Vorgänger sehr geholfen. Trotzdem mache es einen großen Unterschied, „ob man im Gemeinderat mitarbeitet oder die Themen selbst bestimmt“. Die Umstellung sei durchaus eine Herausforderung gewesen. Mittlerweile sei sie aber „total angekommen“, sagt Karina Ruf.

Gablingen bietet eine Fülle von Themen

In den letzten Wochen musste sie sich mit einer Fülle von Themen auseinandersetzen. Einer der wichtigsten Schritte war das Verabschieden der neuen Geschäftsordnung und die Einführung der Ausschüsse. Beides dient als Grundlage für die Arbeit des Gremiums in der neuen Zusammensetzung. Außerdem mussten einige Bauanträge bearbeitet werden, die aufgrund der Corona-Krise bisher nicht im Gemeinderat besprochen werden konnten.

Auch der Ausbau der Kindertagesstätte Sankt Martin beschäftigte sie in den ersten Wochen. „Es war eine intensive Zeit, und ich bin stolz darauf, dass wir das geschafft haben“, erklärt sie und ergänzt: „Ich kann super mit dem neuen Gemeinderat zusammenarbeiten.“

Die Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie sei vor allem „sehr zeitintensiv“, erklärt Ruf. Immer wieder kämen neue Bestimmungen im Rathaus an. Die Bürgermeisterin spricht von einer „Fülle an Infos“, in die sie und ihre Mitarbeiter sich einlesen müssten, um dann zu entscheiden, wie sie damit umgehen.

Ein Beispiel sei die Wiedereröffnung der Spielplätze, aber nicht des Bolzplatzes hinter dem Friedhof. Zum Glück stärke ihr eine „gute Verwaltung“ den Rücken, so Ruf. Ein besonders prägendes Erlebnis ist ihr im ersten Monat ihrer Amtszeit noch nicht passiert, allerdings sind es die kleinen Dinge, die ihr zeigen, dass sich etwas verändert hat. „Schön ist, dass mich die Menschen jetzt erkennen, wenn ich mit dem Rad zur Arbeit fahre“, sagt sie.

Briefe von Kindern bekommen

Außerdem habe sie schon eine Reihe „lieber Briefe“ von Kindern aus der Gemeinde bekommen, die ihre Wünsche für Gablingen aufgeschrieben haben – ein Schwimmbad zum Beispiel. Immerhin, die Badegelegenheiten am Baggersee könnten in Zukunft mehr zu bieten haben. Mittlerweile ist die Gemeinde nämlich im Besitz des Grundstücks, wie die Bürgermeisterin in der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung verkündete.

Alles in allem blickt Ruf positiv in die Zukunft. Bei dem Gedanken, dass sie jetzt mindestens für die nächsten sechs Jahre Bürgermeisterin ist, geht es ihr einfach nur „gut“. Man merkt ihr eine gewisse Vorfreude an.

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