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Aystetten

14.06.2019

Wendel will in Aystetten der Chef im Rathaus bleiben

Im Falle einer Wahl wäre es Peter Wendels dritte Amtsperiode im Chefsessel des Rathauses.
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Im Falle einer Wahl wäre es Peter Wendels dritte Amtsperiode im Chefsessel des Rathauses.
Bild: Marcus Merk

Der 57-Jährige stellt sich erneut zur Kandidatur. Warum es Peter Wendel noch einmal wissen will.

Er will es noch einmal wissen: Aystettens Bürgermeister Peter Wendel von den Freien Wählern stellt sich bei der Kommunalwahl 2020 zur Wiederwahl. „Ich fühle mich gesund und fit und gehe jeden Tag aufs Neue sehr gerne ins Büro“, erklärt der 57-Jährige seine Entscheidung. Im Falle einer Wahl wäre es Wendels dritte Amtsperiode im Chefsessel des Rathauses.

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Er habe noch viele Ideen, die er mit dem Gemeinderat zusammen umsetzen möchte, sagt Wendel, der mit den Freien Wählern eine deutliche Mehrheit in dem Gremium hat. „Bürgermeister ist kein Job wie jeder andere, auch kein Amt, bei dem man auf die Uhr sehen kann“, beschreibt Wendel seine Erfahrung der letzten Jahre. Sein erlernter Beruf als Polizist habe ihn auf diese Aufgabe sehr gut vorbereitet.

Er kam mit 13 Jahren nach Aystetten

Der FW-Bürgermeister wurde 1961 geboren und kam mit 13 Jahren nach Aystetten. Familiär verwurzelt ist er in Aystetten durch seine Urgroßmutter Babette (Barbara) Schorer. Der Vater zweier erwachsener Kinder engagierte sich von Anfang an in der Gemeinde in politischen Ämtern und bei Vereinen. Der sportliche Bürgermeister ist Abteilungsleiter von „Ski und Laufen“ des SV Cosmos Aystetten, Mitglied des TC Rot Weiß Aystetten, des Schützenvereins Waldeslust, beim Kneippverein, im Musikverein, der Freiwilligen Feuerwehr, der Soldatenkameradschaft, der Roten Zwerge sowie der Augsburger Sängerfreunde. Die vielen Termine, die ein Bürgermeister hat, machen ihm nichts aus. „Ich gehe gerne zu den verschiedenen Festen und es ist für mich kein Muss und keine Plage“, erklärt Wendel. Ihn freut, dass bei Großveranstaltungen wie der Oldtimer-Ralley oder dem Landkreislauf, alle Vereine an einem Strang ziehen.

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Aystetten ist ein beliebter Wohnort in den Westlichen Wäldern. Aktuell leben dort 3243 Menschen (Stand 2018, inklusive Nebenwohnsitz), mit steigender Tendenz in den vergangenen Jahren. Die Arbeit in einer „kompakten, überschaubaren Gemeinde“ mache ihm Freude, sagt Wendel. Im Falle einer Wiederwahl als Bürgermeister steht für ihn der ökologische Ausbau des Mühlbachs auf der Tagesordnung. Ein weiteres großes Thema werde die Entwicklung der Ortsmitte und die Erweiterung des Rathauses sein. Auf dem Aufgabenzettel stehen seiner Ansicht nach außerdem die Sanierung der Aussegnungshalle und der Friedhofsmauer, auch der Bürgersaal soll neu gestrichen werden.

Wendel ist in Aystetten damit der erste, der seine Kandidatur für die Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr erklärt hat. 2014 hatte er zwei Gegenkandidaten. Peter Rauberger von der CSU und Maria Hackl von der SPD. Wendel bekam 65 Prozent der Stimmen. (mit kar)

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