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Neusäß

26.11.2017

Wenigstens nicht mit leeren Händen

Nach dem 1:1 beim TSV Haunstetten standen Michael Forster und seine Kameraden vom TSV Neusäß wenigstens nicht mit leeren Händen da. Der Punktgewinn hält ein winziges Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben.
Bild: Foto: Oliver Reiser

Mit einem 1:1 beim TSV Haunstetten sorgt der TSV Neusäß dafür, dass am Lohwald noch ein winziges Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt flackert

Mit einem gerechten 1:1-Unentschieden beim TSV Haunstetten verabschieden sich die Bezirksliga-Fußballer des TSV Neusäß einigermaßen versöhnlich in die nun kommende Winterpause. Trainer Erwin Er war mit dem Unentschieden sehr zufrieden. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Vor allem kämpferisch war es eine sehr gute Leistung.“ Damit bleibt das kleine Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt doch noch am Leben.

Die erste Halbzeit standen die Gäste tief in ihrer eigenen Hälfte und waren durch Konter gefährlich. Einen dieser Konter vollstreckte der agile Tobias Müller, der mit seinen Sololäufen immer wieder für Entlastung sorgte, mit Unterstützung des Heimkeepers zur verdienten 1:0-Führung (36.). Nur eine Torkamera hätte den ultimativen Beweis erbringen können, ob der Ball dabei mit ganzem Umfang die Linie überschritten hatte. Egal, in der Situation des TSV Neusäß nimmt man auch solch dreckige Tore. Raphael Schimunek hätte sogar zweimal den Vorsprung ausbauen können, ihm versprang aber das Leder jeweils in aussichtsreicher Position.

Die Heimelf von Trainer Andreas Ried hatte ihre einzige Möglichkeit in Durchgang eins durch einen Freistoß, den aber der Neusässer Torwart Christoph Wiesmüller sensationell aus dem Winkel fischte.

In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Haunstetten rannte an, und Neusäß versuchte dagegenzuhalten. Ab Mitte der zweiten Halbzeit merkte man den Neusässern den enormen Kräfteverschleiß an, und die Haunstetter kamen zu besseren Torchancen. In der 72. Minute verwandelte Christoph Stelzner einen Querpass mit der Hacke zum 1:1. Ein unnötiger Treffer, denn die Situation schien eigentlich schon geklärt.

Der eingewechselte Admir Hajdarevic hätte Haunstetten in Führung bringen können, doch sein Lupfer landete an der Unterkante der Latte und sprang wieder in das Feld (75.). Neusäß hatte noch einige gute Kontermöglichkeiten, aber der letzte Pass kam nie an, sodass es für Haunstetten nicht wirklich gefährlich wurde. Als Schiedsrichter Lösch die Partie nach 90 Minuten abpfiff, stand ein gerechtes 1:1-Unentschieden auf der Tafel. „Die erste Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft, die zweite Halbzeit Haunstetten, deswegen war es ein gerechtes Unentschieden“, so Erwin Er nach dem Schlusspfiff.

TSV Haunstetten: Bissinger – Bozkurt, Hauk, E. Hajdarevic, Mair – Bernhardt, Yilmaz – Stelzner (87. Kraus), Arman (60. A. Hajdarevic) – Schnürle, Murphy (66. Wiest)

TSV Neusäß: Wiesmüller – Walter, Eberle, Ph. Scherer, Schneider – Forster, Schimunek – Beltle (73. Jusufovic), Dogan (83. Abazi), Müller – D. Scherer.

Tore: 0:1 Müller (36.), 1:1 Stelzner (72.). – Zuschauer: 100. – Schiedsrichter Manuel Lösch (Nördlingen).

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