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Ausstellung

29.11.2019

Wenn das Tier zur Kunst wird

Geätztes Kupferblech und das Fell eines Polarfuchses kombiniert Turid Schuszter bei der Arbeit „Abendgarderobe“ zu einer „Tasche“. Zu sehen ist ihre Ausstellung im Foyer des Rathauses Stadtbergen.
Bild: Marcus Merk

Turid Schuszter zeigt Arbeiten in Stadtbergen

Wir leben zu einem gut Teil von Tieren – viele Tiere sind aber auch seit Jahrtausenden zu heiß geliebten und zuverlässigen Lebensbegleitern der Menschen geworden. Im Rathausfoyer Stadtbergen widmet sich die Künstlerin Turid Schuszter bis zum 6. Dezember dem Thema Tier.

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Turid Schuszter wurde 1964 in Freiberg geboren. Sie studierte von 1989 bis 1992 an der Ingenieurschule Reichenbach. 1992 bis 1995 studierte sie an der Hochschule Zwickau. 1993 schloss sie als Diplom-Designerin ab. Seit 2011 ist sie Mitglied im BBK Augsburg. 2016 erhielt sie den Sonderpreis für Textilkunst in Irsee.

In der Ausstellung werden Installationen, Objekte und Grafiken (Lithografien) präsentiert. In allen Arbeiten wird das Tier im Porträt oder als Bewegungsabbild gezeigt. Auf diese Weise möchte Turid Schuszter das Besondere, das Schöne des Tieres zeigen und nicht das Tier als abgewertete Kreatur sehen. Gleichzeitig gilt es die verallgemeinernde Klassifizierung, die alle Tiere als angehörige einer Gruppe behandelt, zu überdenken (Wal und Fliege = Tier).

Wenn das Tier zur Kunst wird

Für die Installationen und Objekte wurde altes, weggeworfenes Material verwendet, welches am Schrottplatz oder auf dem Sperrmüll lag. So ergänzt sie in der Arbeit „Dem Leben genommen“ einen Tierunterkiefer mit geätztem Kupferblech zu einen vollständigen „Schädel“.

Mitunter haben die Bilder etwas Augenzwinkerndes, so bei der Lithografie „Mittwochs gibt’s bei Opa gutes Essen“, die eine Anzahl (noch) lebender Gänse zeigt. Bei „Du kriegst mich nicht“ tummelt sich ein Hase vor dunkelgrünem Hintergrund.

Ergänzt wird die Schau durch eine Vielzahl von Fundstücken, wie ein Schmetterling, Libellen oder Tierzähne, die Turid Schuszter in Vitrinen zusammengestellt hat.

noch bis zum Freitag, 6. Dezember, jeweils Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr und am Mittwoch von 7.30 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr im Rathaus Stadtbergen.

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