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15.02.2008

"Wer Ja zum Transrapid sagt, muss auch Ja zur S-Bahn für Augsburg sagen"

Die Bürgermeister, die die S-Bahn-Petition gestartet hatten, zeigten sich gestern vom Ergebnis überwältigt und ermutigt: "Wir werden nicht mehr locker lassen", sagten sie gestern an die Adresse der Staatsregierung.

Damit wird die Sache für die Bürgermeister - vor allem aus dem Westen des Landkreises - nicht erledigt sein: "Wir werden dran bleiben, bis die Petition auf Punkt und Komma umgesetzt ist", versicherte Diedorfs Rathauschef Otto Völk den Unterzeichnern, die auf feste Taktverbindungen zwischen Stadt und Land hoffen. Der 2. März als Kommunaltag werde nicht das Ende der Aktion markieren - im Gegenteil: Im Mai oder im Juni soll in Diedorf ein "S-Bahn-Gipfel" stattfinden, auf dem Bilanz gezogen werden soll: Vom bayerischen Verkehrsministerium und von der Bahn würden dann Antworten verlangt, was bis dahin mit der Petition geschehen ist: Sind die versprochenen Zusatzzüge im Fahrplanentwurf 2008/2009 enthalten? Taucht die Staudenbahn da auf? Wie kommt das Thema "dritte Gleise" voran? Wo sind die zusätzlichen Haltestellen? Auch die Abgeordneten im Wirtschaftsausschuss unter Vorsitz Franz Pschierers sollen Position beziehen: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein Ja der Schwaben zum Transrapid gibt, ohne dass auch die S-Bahn für die Region Augsburg zugesagt wird", so Völk. Josef Fischer (Fischach) machte klar, dass für die Reaktivierung der Staudenbahn die "Messlatte" sei, ob die Verantwortlichen in München die S-Bahn ernst nehmen.

"Ein kleiner Schneeball hat eine Lawine ausgelöst", lautete das Fazit Völks und seiner Kollegen. Wobei erneut auch Kritik Richtung Augsburg laut wurde: "Was ist eigentlich mit der Stadt Augsburg?" vermisste Sebastian Winkler (Kutzenhausen) Unterstützung. Völks Antwort: "Ab 3. März kann man mit denen wieder reden ..." Ausdrücklich freute man sich über Zuspruch aus den Kreisen Dillingen, Donau-Ries und auch Günzburg, wo Ex-Landrat Georg Simnacher die Stärkung der Schiene angemahnt habe. Franz Neher (Thierhaupten) unterstrich das Engagement der Bürger, das "neue Schubkraft" bringe. Entscheidend sei die Überparteilichkeit: "Wir sind uns alle einig, auch wenn es das ein oder anderer Getöse gab."

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