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Gartenbauverein

14.04.2015

Wer braucht schon Bienen?

Roland Wink (links) überreicht Uwe Kummer ein Präsent als Dank für seinen Vortrag.
Bild: Franz Micheler

Bei der Versammlung gibt es einen Expertenvortrag. Imker Uwe Kummer bittet: Keine Weiden vor der Blüte schneiden

Hauptanliegen des Obst- und Gartenbauvereins Neumünster ist ein schönes Ortsbild mit gepflegten Blumen- und Rasenflächen sowie der Sträucher, erklärte die Vorsitzende Maria Nimmrichter bei der Generalversammlung. Ihr Stellvertreter Roland Wink erinnerte mit Schaubildern und Statistiken an die Vereinsstruktur im vergangenen Jahr. Sie berichtete, dass der Altersdurchschnitt im Verein etwas sinkt.

Über Bienen referierte der Vorsitzende des Imkervereins Welden, Uwe Kummer. Die Imker seien in Sorge, denn immer mehr Bienen würden sterben. Bienen seien für die Bestäubung von Obst, Früchte und Blumen sehr wichtig.

Chemie in Feld und Garten vermeiden

Ohne Bestäubung sterben viele Pflanzen und es gäbe keine Ernte mehr, wobei der Honig auch für die Medizin und zum Frühstück verwendet wird. Gebe es keine Bienen, dann müssten die Menschen die Pflanzen selbst bestäuben. Um Bienen zu schützen, sei Chemie in Feld und Garten möglichst zu unterlassen und mehr Blumenwiesen und Blumen zu pflanzen. Auch die Weiden und Haselnusssträucher sollten vor der Blüte nicht geschnitten werden, es sei die erste Bienenfrucht. Kummer appellierte an die Mitglieder, Honig von den ortsansässigen Imkern zu kaufen, damit sie überleben könnten. Gemeinderat Günter Klaus lobte die Mitglieder des Gartenbauvereins. Er bezeichnete es als großartig, dass Kinder ins Vereinsleben einbezogen werden. (fmi)

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