09.02.2018

Wie Lernen Spaß macht

Eva Hörtrich erklärt das in Dinkelscherben

Kann Lernen wirklich Spaß machen? Diese Frage beantwortete die Lerntrainerin Eva Hörtrich bei ihrem Vortrag in der Helen-Keller-Schule in Dinkelscherben eindeutig mit Ja. Es klappt vor allem dann, wenn es gelingt, die Kräfte zu aktivieren, die man zum richtigen Lernen benötigt. Schulleiter Marvin Fogelstaller erläuterte in seiner Begrüßung zu Beginn der neuen Vortragsreihe, dass es gerade in unserer so schnelllebigen und von einer Informationsflut geprägten Zeit besonders wichtig ist, den Schülern Mittel und Wege aufzuzeigen, wie sie richtig und erfolgreich lernen können.

Eva Hörtrich erklärte, dass es zunächst von Bedeutung ist, wie man das Lernen organisiert. Dabei sind natürlich die unterschiedlichen Lerntypen zu berücksichtigen. So soll man Schritt für Schritt vorgehen und einen Tages- oder Wochenplan erstellen, der Antwort auf die Fragen gibt: Was ist zu tun? Wie lange brauche ich dazu? Wann mache ich es? Die Kinder, so versicherte die Referentin, übernehmen den Plan rasch und kommen so sehr schnell zu selbstverantwortetem Lernen.

Natürlich ist auch eine entsprechende Konzentration erforderlich. Innere und äußere Faktoren beeinträchtigen diese jedoch. Durch Pausen, das Aufräumen oder Wechseln des Arbeitsplatzes, Lärmvermeidung, ausreichend Wasser, gesundes Essen sowie frische Luft könne man die Konzentrationsfähigkeit steigern.

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Die linke Gehirnhälfte wird beim Lernen am meisten benutzt. Eva Hörtrich machte dies an einer konkreten Übung mit der „Körperliste“, in die sie auch die Eltern mit einbezog, deutlich. In der rechten Gehirnhälfte werden Spontanität, Künstlerisches oder Musik gespeichert. Entscheidend für die Einprägung ist nun eine Verknüpfung beider Gehirnhälften. Dies kann durch das „Lernen mit Bildern“ geschehen, denn im Gehirn ist am meisten Platz für Bilder. Die Lerntrainerin empfahl, so oft es geht, Bilder ins Lernen einzubauen, aus Wörtern Bilder zu machen, den Alltag zu visualisieren.

Unabdingbar beim Lernen sei die Unterstützung durch die Eltern. Dabei sei es ratsam, durch entsprechende Fragen zum Lernstoff das Gehirn „vorzuwärmen“ und sich vor allem auch auf die „Denkebene des Kindes“ einzustellen. Eva Hertrich versicherte den Eltern: Je mehr ein Kind das Lernen im Griff hat, desto mehr Spaß und Erfolgserlebnisse hat es. (mima)

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