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Ratgeber

13.01.2015

Wie Sie mit einer Kerze Energie sparen

Fenster sollten nicht dauerhaft gekippt sein, weil dadurch zu viel Wärme entweicht.
Bild: Fotoschlick, Fotolia

Licht aus? Nein. Die Flamme hilft bei der Suche nach undichten Stellen

Gerade jetzt, in Zeiten der Heizungs- und Nebenkostenabrechnung, stellen sich viele die Frage, wie sie Heizkosten sparen können. Ähnlich wie bei einem Auto empfiehlt es sich daher, auch die Heizung winterfest zu machen.

Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen, Kosten zu sparen:

Gluckert die Heizung und wird ungleichmäßig warm? Dann entlüften Sie die Heizkörper mit einem Entlüfterschlüssel. Bei Bedarf Wasser im Heizkreis nachfüllen, bis der richtige Betriebsdruck erreicht wird.

Warten Sie Ihren Kessel, um einen besseren Wirkungsgrad zu erreichen.

Undichte Fenster und Spalten an den Türen sollten Sie abdichten. Zum Testen von Undichtigkeiten können Sie an einem windigen Tag eine Kerze vor Ihr Fenster halten. Kleben Sie Stellen, an denen die Flamme flackert, mit Dichtband oder Ähnlichem ab. Auch die Steckdosen sollten Sie nicht vergessen.

Überprüfen Sie die Heizungsregelung. Senken Sie die Innentemperatur nachts auf 16 Grad herab, sodass der Kessel nachts abschaltet.

Stellen Sie die Heizungspumpe auf die niedrigste Position ein. Dies spart Kosten und verhindert störende Geräusche im Haus. Allerdings müssen die Heizkörper noch warm sein. Bei stark ungleichmäßiger Erwärmung sollten Sie einen hydraulischen Abgleich Ihrer Heizung durchführen lassen.

Eine laufende Kontrolle des Energieverbrauchs schützt Sie vor teuren und bösen Überraschungen. Bei Gasheizungen sollten Sie monatlich einmal den Zählerstand notieren, bei Ölheizungen den Füllstand des Tanks.

Heizen Sie nicht mit Strom. Eine Kilowattstunde Wärme kostet Sie acht Cent mit der Gasheizung, aus der Steckdose jedoch 29 Cent.

Schließen Sie nachts Rollläden und ziehen Sie die Vorhänge zu. Das ist eine variable Wärmedämmung.

Stellen Sie die Warmwassertemperatur nicht über 60 Grad ein. Höhere Temperaturen verschwenden Energie und lassen die Leitungen verkalken.

Heizkörper sollten Sie nicht verstellen, damit die warme Luft ungehindert in den Raum zir-kulieren kann.

Besonders an kalten Tagen muss nicht das ganze Haus behaglich warm temperiert sein. Überprüfen Sie auch die Raumtemperaturen (normal: Küche, Wohn- und Kinderzimmer 20 Grad, Bad 22 Grad, Schlafzimmer und Flur 15 Grad). Erhöht sich die Temperatur um ein Grad, benötigen Sie sechs Prozent mehr Heizenergie. Übrigens: Ein großer Teil der Heizenergie wird an den sehr wenigen sehr kalten Wintertagen verbraucht.

Lassen Sie Ihre Fenster nicht dauernd gekippt. Stattdessen sollten Sie täglich zwei- bis dreimal täglich fünf Minuten stoßlüften.

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