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Mitmach-Aktion

11.08.2018

Wie Souvenirs ans Herz wachsen

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3 Bilder
Das Mitbringsel von Karl Schmidt stammt aus der Toskana und trägt mittlerweile saftige Trauben.
Bild: Karl Schmidt

Unsere Leser berichten von aufregenden Dachbodenfunden und Wein aus Italien. Warum ein Schmuckstück zu einer ganz besonderen Herzensangelegenheit wurde

Mitbringsel von Reisen oder Entdeckungen auf Opas Dachboden: Unsere Leserinnen und Leser haben uns wunderschöne Geschichten und Bilder rund um das Thema Souvenirs geschickt.

Uta Marschall aus Augsburg erzählt, wie ein Souvenir zur Reise in die Vergangenheit wurde. „Nicht jede Reise führt in ein fernes Land. Auf der Suche nach den Überresten von Tante Amandas Faltboot krochen wir in den Dachspitz von Opas alter Garage in Leitershofen und wurden fündig. In einem von Mäusen zerfressenen Sack entdeckten wir das nahezu vollständige Gerüst ihres Klepperfaltbootes. Mit ihm bereiste Tante Amanda – eine moderne Frau der goldenen Zwanzigerjahre – zwischen den beiden Weltkriegen Italien. Sie lebte in München und unterrichtete als Lehrerin. Leider waren nach fast hundert Jahren von den textilen Teilen nur noch der Packsack und die Persenning mit dem Klepperschriftzug übrig. Trotzdem hat unseren vier Kindern das Puzzle ohne Anleitung viel Spaß gemacht.“

Für Jutta Fuhrmann aus Horgau dagegen wird dieses Souvenir immer eine Herzensangelegenheit sein: „Mein Mann hat vor vielen Jahren in der Wertach diesen Herzstein gefunden. Er ist etwa drei Zentimeter lang und zwei Zentimeter breit. Der Juwelier, der ihn so zart für mich gefasst hat, vermutete, dass die schwarze Mitte ein Meteorit sein könnte. Dieses „Schmuckstück“ ist für mich kostbarer als alle Diamanten der Welt und ich hüte es wie meinen Augapfel. Jeder spricht mich drauf an und ich freue mich, auf diesem Weg den Stein auch anderen zeigen zu können.“

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Bei Karl Schmidt aus Gersthofen war das Souvenir nur ein sehr zartes Pflänzchen. Zunächst. Aber lassen wir ihn selbst erzählen: „Wenn ich auf meine Terrasse gehe, dann werde ich schon seit mehr als 20 Jahren an mein Toskana-Souvenir erinnert. Damals hatte ich mir ein kleines Ästchen von einem Weinstock abgebrochen, mit einem Tempotaschentuch an der Bruchstelle umwickelt, in eine große Wasserflasche mit wenig Wasser gestellt, wo es zwei Tage ausharren musste, bis ich zu Hause war. Dort angekommen, steckte ich es in meinem Garten an der Südseite meiner Terrasse mit dem Gedanken, vielleicht wächst dieser Trieb nach seiner Reise bei mir zu Hause an. Und siehe da: Er ist so ertragreich, dass ich schon Saft pressen ließ und drei Töchter, fünf Enkelkinder und zwei Urenkelkinder erfreuen sich an den süßen Früchten des Südens.“

Haben auch Sie eine nette kleine Geschichte und ein Bild von Ihrem Souvenir? Dann nichts wie her damit: Wer mitmachen will, schickt ein Bild vom Souvenir sowie einige Zeilen zur Erklärung per E-Mail an redaktion.landbote@augsburger-allgemeine.de oder per Post anAugsburger Allgemeine, Bahnhofstraße 8, 86368 Gersthofen.

Geeignet sind alle Geschichten rund um Ihr liebstes Mitbringsel, von dem wir ein Bild benötigen. Schließlich gibt es viele Arten von Andenken: Ein kleiner Anhänger, eine Duftseife, exotische Gewürze, ein Kühlschrankmagnet oder ein ungewöhnlicher Stein – das sind nur einige Beispiele.

Die Lokalredaktion Augsburger Landbote verlost unter allen Teilnehmern der Souvenir-Sommeraktion einen Tagesaufenthalt im Neusässer Titania für einen Erwachsenen für Freizeitbad inklusive Sauna, einen Gutschein über 100 Euro im Boulder- und Soccercenter Gersthofen und einen Gutschein über 50 Euro bei Gartenmöbel Stefan Herdelt in Gersthofen. (cf)

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